SKF
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Das Zylinderrollenlager NU2307 ECP von SKF ist ein einreihiges Loslager mit 35 mm Bohrung, Polyamidkäfig und beidseitig herausnehmbarem Innenring.
Das Zylinderrollenlager NU2307 ECP von SKF nimmt als einreihiges Wälzlager hohe radiale Kräfte auf. Durch die Bauform NU mit zwei festen Borden am Außenring und einem bordlosen Innenring dient die Ausführung als reines Loslager. Längenänderungen der Welle gleicht das Lager direkt axial im Inneren aus. Mit den Hauptabmessungen 35 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite eignet sich die SKF-Explorer-Ausführung für anspruchsvolle Industrieanwendungen im Maschinenbau.
Konstrukteure setzen das Zylinderrollenlager NU2307 ECP vor allem dort ein, wo hohe Radiallasten wirken und axiale Wärmeausdehnungen der Welle kompensiert werden müssen. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, lässt sich das Wälzlager getrennt montieren. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit hohen radialen Belastungen sowie im allgemeinen Maschinenbau. Die optimierte Innenkonstruktion der Explorer-Reihe unterstützt dabei eine gleichmäßige Lastverteilung auf den Laufbahnen und reduziert die Wärmeentwicklung im Betrieb.
Der Buchstabe P im Nachsetzzeichen ECP steht für einen Käfig aus Polyamid, der die Zylinderrollen führt. Dieser Werkstoff reduziert das Eigengewicht der Wälzkörperführung und sorgt für ein ruhiges Laufverhalten bei geringer Reibung. Das offene Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, binden Sie die Schmierstoffversorgung über das Gehäusesystem ein und stimmen die Abdichtung auf die jeweilige Betriebsumgebung ab.
Mit 35 mm Bohrungsdurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 31 mm Baubreite entspricht die Ausführung standardisierten Anschlussmaßen. Es handelt sich um ein einreihiges Rollenlager ohne Nut oder Schmierbohrung am Außenring. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in abgestimmten Gehäusebohrungen im industriellen Maschinenbau.
Die Bauform NU kennzeichnet zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring. Dadurch fungiert die Einheit als Loslager. Der Innenring lässt sich zu beiden Seiten herausnehmen, wodurch axiale Wellenverschiebungen ohne Zwangskräfte ausgeglichen werden. Zudem erleichtert diese Zerlegbarkeit den separaten Ein- und Ausbau von Welle und Gehäuse.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Die Lagerluft bestimmt das radiale Spiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im unbelasteten Zustand. Diese normale Radiallagerluft passt zu Standardbetriebsbedingungen und üblichen Passungswahlen auf Welle und Gehäuse, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Die Ausführung kombiniert die Maßgenauigkeit P0 beziehungsweise PN (entsprechend ABEC 1) mit einer erhöhten Laufgenauigkeit der Klasse P6 (entsprechend ABEC 3). Während die äußeren Anschlussmaße der normalen Toleranz entsprechen, bewirkt die feinere Toleranzklasse beim Rundlauf eine verbesserte Laufruhe sowie eine gleichmäßige Führung bei rotierender Welle.
Die Schmiermittelzufuhr erfolgt über das umgebende Maschinengehäuse, da keine werkseitigen Dichtscheiben integriert sind. Je nach Anlagenkonstruktion erfolgt die Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl. Um Verunreinigungen und Schmiermittelverlust zu vermeiden, muss die Lagerstelle im Gehäuse mit passenden externen Dichtungen versehen werden.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne maßgeblich durch den verbauten Polyamidkäfig. Für einen zuverlässigen Betrieb ist darauf zu achten, dass auch das gewählte Schmiermittel sowie die externe Gehäuseabdichtung für die vorherrschenden Betriebstemperaturen geeignet sind.
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