SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 5,16 € | 98,07 € |
| 30 | 10,33 € | 92,90 € |
Das Zylinderrollenlager NU212 ECJ/C3 von SKF ist ein einreihiges Loslager mit den Abmessungen 60x110x22 mm, Stahlblechkäfig und leicht vergrößerter C3-Radiallagerluft.
Das Zylinderrollenlager NU212 ECJ/C3 nimmt als einreihiges Wälzlager hohe radiale Kräfte auf. Durch die optimierte Innenkonstruktion eignet sich die Ausführung für anspruchsvolle Lagerungsanordnungen im Maschinen- und Anlagenbau. Als Loslager der Bauform NU besitzt das Lager zwei feste Borde am Außenring, während der bordlose Innenring beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch gleicht das Bauteil axiale Längenänderungen der Welle reibungsarm im Lagerinneren aus. Gleichzeitig erleichtert die trennbare Bauart die getrennte Montage beider Lagerringe.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform vor allem dort, wo hohe Radialbelastungen auftreten und axiale Wellenausdehnungen aufgenommen werden müssen. Weil der Innenring keine Borde aufweist, nimmt dieses Lager keinerlei Axialkräfte auf. Es fungiert in der Lageranordnung rein als Loslager zur radialen Führung der rotierenden Welle. Die offene Konstruktion ermöglicht die Schmierung mit Schmieröl oder Schmierfett innerhalb eines Temperaturbereichs von -30 bis +150 °C.
Die Ausführung mit der Lagerluftklasse C3 weist eine größere radiale Lagerluft auf als die Standardklasse. Diese zusätzliche Reserve soll ein Klemmen der Wälzkörper vermeiden, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse entstehen oder feste Passungen gewählt werden. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Rollen mit geringer Eigenreibung und erweist sich als vibrationsbeständig. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, ist eine geeignete Abdichtung im Gehäuseumfeld vorzusehen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu reduzieren und den Schmierstoff im Lagersitz zu halten.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 22 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen für diese Baugröße. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung von Wellensitz und Gehäusebohrung auf Übereinstimmung mit diesen Anschlussmaßen.
Bei der Bauform NU weist der Außenring zwei feste Führungsborde auf, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die Montage vereinfacht. In der Anwendung dient diese Konstruktion als reines Loslager, das axiale Verschiebungen der Welle zwanglos im Lagerinneren ausgleicht.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dies ist sinnvoll, wenn durch Erwärmung der Welle oder durch feste Passungen auf dem Lagersitz die Radialluft im Betrieb abnimmt. Die vergrößerte Lagerluft trägt dazu bei, das Wälzlager vor radialer Verspannung und Heißlauf zu bewahren.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 °C. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, hängt die tatsächliche Temperaturgrenze im laufenden Betrieb maßgeblich von den Eigenschaften des gewählten Schmierstoffs sowie von den externen Gehäusedichtungen ab.
Die Maßgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN (vergleichbar mit ABEC 1), während die Laufgenauigkeit nach der engeren Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 gefertigt ist. Diese Kombination sorgt für präzisen Rundlauf der zylindrischen Rollen bei gleichzeitig standardisierter Passgenauigkeit für den Einbau in Gehäuse und auf Wellen.
Ein Stahlblechkäfig (erkennbar am Kennzeichen J) führt die Rollen gleichmäßig auf Abstand zueinander. Die Konstruktion zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie elastische Eigenschaften aus. Sie eignet sich für standardmäßige Betriebsbedingungen und wechselnde Drehzahlen.
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