NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 22,18 € | 421,38 € |
| 3 | 44,36 € | 399,20 € |
Durch den Linienkontakt zwischen den zylindrischen Wälzkörpern und den Laufbahnen nimmt die Konstruktion hohe radiale Kräfte auf. Die Bauform NU zeichnet sich durch zwei feste Borde am Außenring aus, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage von Innen- und Außenring erleichtert.
Als klassisches Loslager gleicht diese Bauform thermisch bedingte Längenänderungen der Welle zwangfrei aus. Die axiale Verschiebung findet direkt im Lager zwischen den Rollen und der bordlosen Laufbahn des Innenrings statt. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenlagerungen mit hohen Radialbelastungen im Maschinen- und Anlagenbau. Da das Lager offen ausgeführt ist und der Außenring keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die umliegende Gehäusekonstruktion.
Die vergrößerte radiale Lagerluft C3 trägt dazu bei, ein Klemmen zu verhindern, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen das Lagerspiel verringern. Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad zulässig. Bei der Toleranzklasse entspricht das Bauteil der Normaltoleranz P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Zwei feste Borde am Außenring und ein bordloser Innenring kennzeichnen die Bauform NU. Der Innenring lässt sich beidseitig herausnehmen, was getrennte Einbauten von Welle und Gehäuse ermöglicht. Als Loslager gleicht diese Konstruktion axiale Längenänderungen der Welle direkt zwischen Rollen und Innenringlaufbahn aus.
Das Lager verfügt über eine zylindrische Bohrung von 130 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine Breite von 58 mm. Diese genormten Hauptabmessungen erleichtern den Einbau in Getrieben und Lagersitzen, die auf diese Baugröße ausgelegt sind.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, falls sich der Innenring durch Erwärmung ausdehnt oder stramme Einpassungen das ursprüngliche Lagerspiel nach dem Einbau reduzieren.
Er eignet sich für mechanische Schwingungen, Drehbeschleunigungen und erhöhte Betriebstemperaturen und führt die zylindrischen Rollen im Betrieb gleichmäßig.
Da das Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist und der Außenring keine Schmiernut oder Bohrung aufweist, erfolgt die Schmierung extern. Je nach Anforderung wird das Bauteil mit Fett oder Öl über die Gehäusekonstruktion versorgt. Angrenzende Wellendichtungen schützen das Lagerinnere vor Schmutz.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad ausgelegt. Dieser Bereich ermöglicht den Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen, sofern der gewählte Schmierstoff ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
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