INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 210,35 € | 3.996,58 € |
| 3 | 420,70 € | 3.786,23 € |
Das Zylinderrollenlager SL181892 -E-C3 von INA bietet als vollrolliges Stützlager mit den Maßen 460x580x56 mm eine sehr hohe radiale Tragfähigkeit.
Das Zylinderrollenlager SL181892 -E-C3 von INA ist ein einreihiges, vollrolliges Wälzlager für Industrieanwendungen mit sehr hohen Radialkräften. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt das Lager den Bauraum für eine maximale Anzahl an Zylinderrollen aus. Mit den Abmessungen 460 mm Bohrung, 580 mm Außendurchmesser und 56 mm Breite nimmt das offene Lager hohe Lasten auf. Die Ausführung als Stützlager ermöglicht zudem einen definierten axialen Verschiebeweg der Welle gegenüber dem Gehäuse.
Die Konstruktion kommt vor allem bei Lagerungen mit sehr hohen Radiallasten und moderaten Drehzahlen zum Einsatz. Als Stützlager nimmt das Lager radiale Kräfte auf und gleicht axiale Längenänderungen der Welle zwangfrei aus, während es gleichzeitig Führungsaufgaben übernimmt. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtung lässt sich das Lager in geschmierte Gehäuse integrieren. Die Ausführung eignet sich für Einbaustellen, bei denen schmale radiale Querschnitte bei großen Wellendurchmessern gefordert sind.
Die Ausführung mit der Lagerluftklasse C3 weist im Ausgangszustand ein vergrößertes Radialspiel auf. Dieser Spielraum ist wirksam, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring eine thermische Ausdehnung im Betrieb verursachen. Auch bei festen Passungen auf der Welle trägt die C3-Luft dazu bei, dass die Wälzkörper nicht unzulässig verspannt werden. Da der Außenring ohne Schmierbohrung und ohne Schmiernut ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung über die Gehäusekonstruktion.
Durch den Verzicht auf einen Käfig wird der Wälzkörperraum vollständig mit Zylinderrollen gefüllt. Dadurch vergrößert sich die Kontaktfläche zur Laufbahn, was eine sehr hohe radiale Belastbarkeit ermöglicht. Der direkte Kontakt benachbarter Rollen führt zu höheren Reibungswerten, weshalb diese Bauform für moderate Drehzahlen ausgelegt ist.
Ein Stützlager nimmt primär radiale Kräfte auf und ermöglicht zusätzlich einen definierten axialen Verschiebeweg der Welle. Wellen können sich dadurch bei thermischen Längenänderungen innerhalb des Lagers frei verschieben, ohne Verspannungen im Gehäuse zu erzeugen. Das Lager führt die Welle und hält die axiale Beweglichkeit aufrecht.
Das Großlager weist einen Innendurchmesser von 460 mm, einen Außendurchmesser von 580 mm sowie eine Breite von 56 mm auf. Mit diesem flachen Querschnitt eignet sich das einreihige Bauteil für große Wellendurchmesser bei begrenztem radialem Bauraum. Die Toleranzen entsprechen der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Da dieses Bauteil ohne integrierte Dichtungen und ohne Schmiernuten im Außenring gefertigt ist, erfolgt die Schmierung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Die Ausführung wird üblicherweise in geschlossenen Gehäusen mit Fett- oder Ölschmierung eingesetzt. Externe Dichtringe am Gehäuse dienen dazu, das Lager vor Verschmutzung und Schmierstoffverlust zu schützen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine über der Normalluft liegende radiale Lagerluft. Bei Großlagern dehnen sich Wellen und Innenringe im Betrieb durch Erwärmung oft stärker aus als das umgebende Gehäuse. Das vergrößerte Betriebsspiel gleicht diese Wärmedehnungen sowie enge Passungssitze aus und beugt inneren Verspannungen vor.
Dieses Zylinderrollenlager verfügt über keine Stromisolierung. In Anwendungen mit elektrischen Antrieben oder Umrichtern müssen eventuelle Streuströme über gesonderte Maßnahmen abgeleitet oder isolierte Lagersitze vorgesehen werden. Das trägt dazu bei, Schäden an Laufbahnen und Zylinderrollen durch Stromdurchgang zu vermeiden.
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