ZEN
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Das Zylinderrollenlager NNC4930 -V von ZEN ist ein zweireihiges, vollrolliges Festlager (150x210x60 mm) für sehr hohe radiale Belastungen im Maschinenbau.
Das Zylinderrollenlager NNC4930 -V von ZEN ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit sehr hohen radialen Belastungen. Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 210 mm sowie einer Breite von 60 mm nimmt diese Bauform erhebliche Kräfte auf engem Raum auf. Durch den Verzicht auf einen Lagerkäfig bietet das Bauteil die maximale Anzahl an Wälzkörpern. Dadurch eignet es sich vor allem für langsam laufende Lagerungen unter schweren radialen Lasten im Maschinenbau.
Dieses Zylinderrollenlager NNC4930 -V dient vorrangig der Aufnahme hoher Radialkräfte bei moderaten Drehzahlen und führt Wellen axial in beiden Richtungen. Als Festlager fixiert die Konstruktion die Welle axial in beiden Richtungen gegenüber dem Gehäuse, sodass zusätzliche axiale Führungsbauteile entfallen können. Weil das Lager offen ausgeführt ist und der Außenring keine Nut oder Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr sowie die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion.
Die vollrollige Konstruktion nutzt den gesamten verfügbaren Umfang der Rollenbahnen für Wälzkörper, was zu einer höheren radialen Tragfähigkeit als bei Ausführungen mit Käfig führt. Gleichzeitig begrenzt der direkte Kontakt der Rollen untereinander die zulässige Grenzdrehzahl. Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft und Normtoleranz P0 / ABEC 1 passt in standardisierte Passungssitze. Bei der Konstruktion ist auf eine abgestimmte Schmierstoffversorgung zu achten, da das Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt ist.
Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 210 mm und einer Breite von 60 mm ist das Bauteil dimensioniert. Durch die zweireihige Anordnung der Zylinderrollen nimmt diese Bauform große radiale Kräfte auf und eignet sich für standardisierte Lagersitze im Maschinenbau.
Vollrollige Lager verzichten auf einen trennenden Führungskäfig, wodurch sich die größtmögliche Anzahl an Wälzkörpern im Lager befindet. Das führt zu einer höheren radialen Tragfähigkeit als bei Ausführungen mit Käfig. Aufgrund der Reibung zwischen den aneinander abrollenden Rollen sind die Drehzahlen jedoch begrenzt.
Diese Festlager-Bauform nimmt Radialkräfte auf und führt die Welle in beiden Axialrichtungen im Gehäuse. Dadurch fixiert sie die axiale Position der Welle. Auf diese Weise lassen sich axiale Verschiebungen rotierender Wellen ohne separate Anlaufscheiben begrenzen.
Für dieses Modell ist ein Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen behalten die metallischen Lagerkomponenten ihre Formstabilität. Beim Betrieb an den Temperaturgrenzen muss das eingesetzte Schmiermittel thermisch auf die Betriebsbedingungen abgestimmt sein.
Da das Bauteil ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, muss die umgebende Konstruktion die Lagerstelle schützen. Radial-Wellendichtringe, Labyrinthdichtungen oder Gehäusedeckel halten Schmutz sowie Feuchtigkeit fern und tragen dazu bei, dass Schmierstoff in der Lagerstelle verbleibt.
Die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die reguläre Toleranzklasse für Maß- und Rundlaufgenauigkeit von Industriewälzlagern. Sie bietet definierte Laufeigenschaften für den allgemeinen Maschinenbau, sodass Standardpassungen auf Wellen und in Gehäusen eingesetzt werden können.
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