FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 24,33 € | 462,36 € |
| 3 | 48,67 € | 438,02 € |
Das Zylinderrollenlager NU2222 -E-M1A von FAG nimmt als einreihiges Loslager hohe Radialkräfte auf und misst 110x200x53 mm.
Das Zylinderrollenlager NU2222 -E-M1A ist ein radial hoch belastbares Wälzlager von FAG für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 53 mm nimmt dieses Lager hohe Traglasten auf. Die Bauform NU fungiert rein als Loslager. Beide Borde sitzen am Außenring, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch gleicht die Lagerstelle axiale Längenänderungen der Welle durch thermische Einflüsse zwangfrei direkt im Lagerinneren aus.
Dieses einreihige Rollenlager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit dominanten Radialkräften, bei denen keine axialen Kräfte übertragen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Industrieantrieben und Wellenführungen mit getrennter Fest-Loslager-Anordnung. Durch die Zylinderrollen besteht ein Linienkontakt zwischen Rollenkörpern und Laufbahnen, wodurch die Konstruktion für sehr hohe Radialkräfte ausgelegt ist. In Kombination mit einem Festlager auf der Gegenseite bildet die NU-Ausführung eine mechanisch stabile Lagerstelle.
Der Zusatz M1A kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der am Außenring geführt wird. Diese Außenbordführung stabilisiert die Wälzkörperführung auch bei stoßartigen Lasten, Vibrationen oder schnellen Drehzahlwechseln. Messing verfügt über gute Notlaufeigenschaften und hohe mechanische Festigkeit, was den kontinuierlichen Lauf unter schweren Betriebsbedingungen unterstützt. Weil der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, lässt sich das Lager separat montieren: Außenring und Wälzkörpersatz können getrennt von der Welle in das Gehäuse eingepasst werden.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 53 mm auf. Durch diese Dimensionen eignet es sich für kräftige Wellenquerschnitte im Maschinenbau, bei denen große Radialkräfte auf das Gehäuse übertragen werden.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos geschliffen ist. Diese Konstruktion wirkt als Loslager, sodass sich Welle und Gehäuse axial zueinander verschieben können. Längenausdehnungen der Welle infolge von Erwärmung gleicht das Lager im Inneren reibungsarm aus.
Beim Käfigtyp M1A wird ein massiver Messingkäfig auf den Borden des Außenrings geführt. Diese Außenbordführung sorgt für eine exakte Führung der Rollenkörper und mindert Verkanten, insbesondere bei starken Beschleunigungen, Schwingungen oder wechselnden Belastungsverläufen.
Der Innenring lässt sich beidseitig vollständig herausnehmen. Das vereinfacht die Montage in getrennten Arbeitsgängen erheblich: Der Innenring wird separat auf die Welle aufgezogen, während der Außenring samt Käfig und Zylinderrollen in das Gehäuse eingepasst wird. Beim Zusammenbau werden beide Komponenten einfach ineinandergeschoben.
Dieses Lager ist als reines Loslager konzipiert und nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf. Da der Innenring keine Borde aufweist, bietet er den Rollen in axialer Richtung keinen Gegenhalt. Für axiale Führungskräfte muss die Lagerung durch ein separates Festlager oder entsprechende Stützlager ergänzt werden.
Der Außenring dieses Lagers ist ohne Nut und ohne Schmierbohrung ausgeführt. Die Zufuhr des Schmierstoffs erfolgt seitlich über die Gehäuseumgebung direkt in den Lagerraum. Bei der Konstruktion der Lagerstelle sind daher entsprechende Freiräume für eine Fett- oder Ölversorgung einzuplanen.
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