NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 31,78 € | 603,79 € |
| 3 | 63,56 € | 572,01 € |
Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm sowie einer Breite von 68 mm nimmt diese Ausführung erhebliche Radialkräfte auf. Als offenes Lager konzipiert, lässt es sich flexibel in bestehende Schmiersysteme integrieren. Der robuste Messingkäfig führt die zylindrischen Rollen präzise zwischen den Laufbahnen, wodurch das Lager auch bei dynamischer Beanspruchung formstabil bleibt.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Ausführung vor allem dort, wo hohe radiale Belastungen mit einseitigen Axialkräften zusammentreffen. Durch die NJ-Bauform fungiert die Einheit als Stützlager: Feste Borde am Außenring sowie ein einseitiger Bord am Innenring nehmen Axialkräfte in einer Richtung auf. Der Innenring bleibt einseitig herausnehmbar, was die getrennte Montage von Welle und Gehäuse erleichtert. Typische Einsatzfelder finden sich in Industrieanwendungen mit ausgeprägter radialer Beanspruchung und axialer Führung in einer Richtung.
Der Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit bei Schwingungen und dynamischen Beschleunigungskräften aus. Die C3-Radiallagerluft trägt dazu bei, wärmebedingte Ausdehnungen im laufenden Betrieb auszugleichen, bevor mechanische Spannungen entstehen. Dadurch deckt die Konstruktion einen weiten Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab und eignet sich für Einbausituationen mit erhöhter Betriebstemperatur.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager kombiniert eine Bohrung von 140 mm mit einem Außendurchmesser von 250 mm und 68 mm Breite. Der massive Messingkäfig sowie die Bauform NJ als Stützlager erlauben die Aufnahme hoher Radiallasten bei gleichzeitiger Führung einseitiger Axialkräfte. Durch die offene Bauweise lässt sich das Wälzlager an externe Schmierkreisläufe anbinden.
Die NJ-Bauform verfügt über zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch dient das Lager als Stützlager, das Wellen in einer axialen Richtung führen kann. Gleichzeitig lässt sich der Innenring zur Montage einseitig herausziehen, was den Einbau bei getrennten Gehäuseteilen erleichtert.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen verhindert ein Klemmen des Lagers, wenn feste Passungen oder Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring zu einer radialen Verengung führen. Das schützt das System vor übermäßiger Reibung.
Das Lager ist für einen Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Werkstoff des Messingkäfigs und die Lagerringe behalten innerhalb dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit. Voraussetzung für den Einsatz bei Grenztemperaturen ist die Wahl eines Schmierstoffs, der für die jeweilige thermische Belastung freigegeben ist.
Die Fertigung erfolgt nach der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz definiert Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf, die für den Großteil aller industriellen Maschinenkonstruktionen und Getriebeanwendungen im regulären Maschinenbau ausgelegt sind.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Versorgung mit Öl oder Schmierfett direkt aus dem Maschinengehäuse. Gleichzeitig müssen Anwender dafür Sorge tragen, dass externe Gehäusedichtungen das Eindringen von Feuchtigkeit oder Schmutzpartikeln in die Lagerstelle verhindern.
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