NKE
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Das Zylinderrollenlager NJ2214 -E-MPA mit den Maßen 70x125x31 mm dient als einreihiges Stützlager zur Aufnahme hoher Radialkräfte und einseitiger Axialkräfte.
Das Zylinderrollenlager NJ2214 -E-MPA von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit hohen Radiallasten. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen bietet die Bauform eine hohe radiale Steifigkeit. Die Hauptabmessungen betragen 70 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite. Als offene Ausführung benötigt das Lager eine externe Schmierung. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für Lagerungsanordnungen, bei denen neben starken Querkräften auch geringe axiale Führungskräfte in einer Richtung auftreten. Die NJ-Konstruktion besitzt zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord am Innenring. Dadurch fungiert das Bauteil als Stützlager. Typische Einsatzbereiche finden sich in industriellen Lagerungen, bei denen Wellendehnungen in Gegenrichtung durch ein passendes Loslager ausgeglichen werden.
Der massive Messingkäfig des Typs -E-MPA führt die Rollen bei hohen Drehzahlen und dynamischen Belastungen. Messing zeichnet sich durch eine hohe mechanische Festigkeit aus und verhält sich unempfindlich gegenüber Schwingungen. Die normale Radiallagerluft unterstützt einen gleichmäßigen Lauf bei ausgeglichenen Betriebstemperaturen. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Da der Außenring keine Schmiernut besitzt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich über das Gehäuse.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager verfügt über einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm und eine Gesamtbreite von 31 mm. Diese genormten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Baugruppen. Aufgrund der offenen Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben ist das Lager auf ein geeignetes Dichtungskonzept im umgebenden Gehäuse angewiesen.
Die Bauform NJ kennzeichnet ein Stützlager mit zwei festen Borden am Außenring und einem Bord am Innenring. Durch diese Anordnung nimmt das Lager axiale Führungskräfte in einer Richtung auf. In Gegenrichtung lässt sich der Innenring einseitig herausnehmen, wodurch thermische Längenänderungen der Welle innerhalb der Lagerung über den axialen Verschiebeweg ausgeglichen werden können.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Die thermische Belastbarkeit wird maßgeblich durch den verbauten Messingkäfig und die Formstabilität der Lagerkomponenten bestimmt. Für den Betrieb innerhalb dieser Temperaturen ist die Auswahl eines Schmierstoffs wichtig, dessen Spezifikation für diesen Bereich freigegeben ist.
Ein Messingkäfig hält die zylindrischen Wälzkörper auf Abstand und führt sie gleichmäßig über den gesamten Umfang. Massives Messing bietet eine hohe mechanische Festigkeit sowie günstige Dämpfungseigenschaften bei Vibrationen und Stoßbelastungen. Dies unterstützt eine präzise Führung der Rollen unter anspruchsvollen industriellen Einsatzbedingungen.
P0 bzw. ABEC 1 bezeichnet die Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern nach internationalen Standards. Diese Toleranzklasse legt fest, dass Anschlussmaße wie Bohrung, Außendurchmesser und Rundlaufgenauigkeit definierten Industrieanforderungen entsprechen. Sie eignet sich für den Großteil aller Standardanwendungen im Maschinenbau und in der allgemeinen Antriebstechnik.
Da der Außenring ohne Schmiernut und Schmierbohrungen ausgeführt ist, gelangt der Schmierstoff seitlich über den Gehäuseraum an die Wälzkörper. Je nach Betriebsanforderung und Drehzahl kommt eine Fett- oder Ölschmierung zum Einsatz. Bei der offenen Bauweise schützt eine externe Gehäusedichtung das Lagerinnere vor dem Eindringen von Verunreinigungen und Feuchtigkeit.
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