NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 26,31 € | 499,91 € |
| 3 | 52,62 € | 473,60 € |
Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 260 mm und einer Breite von 55 mm nimmt dieses Wälzlager starke radiale Kräfte auf. Durch die modifizierte Linienberührung der Zylinderrollen verteilt sich die Last gleichmäßig über die Laufbahnen. Der Hersteller NKE Steyr fertigt das Lager in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), wodurch es sich für anspruchsvolle Maschinenbau-Anwendungen eignet.
Konstrukteure nutzen diese Bauform vor allem in Lagerstellen, an denen hohe Radiallasten und thermische Längenänderungen zusammentreffen. Die Bauart NU fungiert als reines Loslager: Der Außenring besitzt zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch gleitet der Innenring axial in beide Richtungen frei unter den Rollen durch. Typische Einsatzbereiche finden sich in Getrieben und Industrieanlagen, bei denen die Welle temperaturbedingt wandern kann, ohne Verspannungen im Gehäuse zu erzeugen.
Die radiale Lagerluft beschreibt das Spiel zwischen Rollen und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Die Kennzeichnung C4 weist eine Lagerluft aus, die deutlich über dem normalen Maß sowie über der Stufe C3 liegt. Diese Ausführung ist erforderlich, wenn durch feste Passungen auf Welle und Gehäuse ein starkes Aufweiten des Innenrings erfolgt. Ebenso trägt die C4-Lagerluft dazu bei, ein Klemmen des Lagers zu vermeiden, falls im laufenden Betrieb große Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Die Bauform NU besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich beidseitig herausnehmen und axial frei verschieben. Dadurch übernimmt dieses Wälzlager in der Konstruktion ausschließlich die Funktion eines Loslagers und gleicht wärmebedingte Längenänderungen der Welle zwangfrei aus.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm sowie eine Breite von 55 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau in normgerechte Gehäuse- und Wellensitze schwerer Industrieanlagen.
Das Nachsetzzeichen C4 definiert eine radiale Lagerluft, die größer als die Standardlagerluft und größer als C3 ist. Diese weite Lagerluft dient dazu, ein Verklemmen der Wälzkörper zu verhindern, wenn starke Presspassungen die Ringe aufweiten oder hohe Betriebstemperaturen ein starkes Temperaturgefälle im Lager erzeugen.
Dieses Wälzlager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Sie definiert die genormten Maß-, Form- und Lauftoleranzen für Standardanwendungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.
Nein, Zylinderrollenlager der Bauart NU können konstruktionsbedingt keine axialen Kräfte übertragen. Da der Innenring keine Borde aufweist, nimmt das Lager ausschließlich Radiallasten auf. Zur axialen Fixierung der Welle muss an anderer Stelle der Lagerung ein separates Festlager vorgesehen werden.
Der beidseitig herausnehmbare Innenring erleichtert die Montage und Wartung erheblich. Innen- und Außenring lassen sich unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse aufpressen, bevor beide Baugruppen beim finalen Maschinenzusammenbau zusammengeführt werden.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint