NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,59 € | 448,22 € |
| 3 | 47,18 € | 424,63 € |
Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 270 mm sowie einer Breite von 45 mm nimmt diese Ausführung hohe Radiallasten auf. Durch die Bauform NU mit zwei festen Borden am Außenring und einem bordlosen Innenring dient das Lager als reines Loslager. Es gleicht axiale Längenänderungen der Welle direkt im Lagerinneren aus.
Diese Bauform wird in Lagerungsanordnungen eingesetzt, bei denen hohe radiale Kräfte wirken und thermische Längenausdehnungen der Welle auszugleichen sind. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt das Wälzlager hohe Querkräfte auf. Da der Innenring keine Borde besitzt, lässt er sich bei Montage und Wartung beidseitig abziehen.
Die Ausführung mit der Lagerluftklasse C4 weist ein größeres radiales Betriebsspiel auf als Lager mit Normalspiel oder C3. Diese Variante eignet sich für Betriebsbedingungen mit deutlichen Temperaturdifferenzen zwischen Innenring und Außenring. Auch bei festen Passungen auf Welle und Gehäuse trägt die C4-Lagerluft dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) definiert standardisierte Toleranzen für den Sitz in Industriegehäusen.
Dieses Zylinderrollenlager verfügt über einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 270 mm und eine Baubreite von 45 mm. Es handelt sich um ein einreihiges Rollenlager in metrischer Normbaugröße, gefertigt nach Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 für den präzisen Sitz auf der Welle.
Bei der Bauform NU führt der Außenring die Rollen zwischen zwei festen Borden, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch kann sich die Welle bei Erwärmung zwanglos in beide Axialrichtungen verschieben. Das Lager überträgt ausschließlich Radiallasten und trägt dazu bei, Axialspannungen im Lagersystem zu vermeiden.
C4 bezeichnet eine radiale Lagerluft, die über dem Standardwert und über der Stufe C3 liegt. Dieses vergrößerte Radialspiel gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn der Innenring wärmer als das Gehäuse läuft. Es trägt dazu bei, ein Klemmen der Rollen bei thermischer Belastung oder engen Montagepassungen zu verhindern.
Der Innenring besitzt keine Borde und lässt sich vollständig aus dem Rollenkranz herausziehen. Diese Bauart erleichtert die Montage, da Innenring und Außenring getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse aufgepresst werden können. Das vereinfacht Einbau und Demontage bei getrennten Baugruppen.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz), die im internationalen Sprachgebrauch auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Klasse definiert standardisierte Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf, wodurch das Lager für gängige industrielle Lagersitze und Passungen passend ausgelegt ist.
Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtungen erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl über das umgebende Gehäusesystem. Eine Gehäuseabdichtung schützt die Lagerstelle vor Schmutzpartikeln und hält das Schmiermittel im Lagerbereich.
NKE AUSTRIA GmbH
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