NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 35,87 € | 681,52 € |
| 3 | 71,74 € | 645,65 € |
Mit den Abmessungen 190 x 340 x 55 mm eignet sich diese Lagereinheit für Einbaustellen, an denen hohe radiale Lasten wirken. Rollenlager weisen eine Linienberührung zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen auf, was im Vergleich zu Punktberührungen eine hohe radiale Steifigkeit erzeugt. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für den geordneten Lauf im industriellen Einsatz.
Dieses Lager kommt vorwiegend im schweren Maschinenbau zum Einsatz, wenn Lagerungen hohen radialen Kräften standhalten müssen. Durch die Bauform als Stützlager nimmt es neben radialen Belastungen auch einseitige axiale Führungskräfte auf, während thermisch bedingte Längenänderungen in Gegenrichtung ausgeglichen werden.
Instandhaltungsteams und Konstrukteure nutzen diese Ausführung gezielt dort, wo stoßartige Radialbelastungen einwirken. Die Konstruktion verbindet hohe Belastbarkeit mit stabilen Laufeigenschaften im Dauerbetrieb stationärer oder mobiler Aggregate.
Die NJ-Bauform besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring, wodurch der Innenring einseitig herausnehmbar bleibt. Diese Trennbarkeit erleichtert Montage sowie Demontage der Lagerringe. Der integrierte Messingkäfig führt die Zylinderrollen spurtreu und zeichnet sich durch hohe Formstabilität bei Schwingungen oder raschen Drehzahländerungen aus.
Bei der Lagerauslegung sind Wellen- und Gehäusepassungen auf die P0/PN-Toleranz abzustimmen. Axiale Lasten dürfen konstruktionsbedingt ausschließlich in die vom Innenringbord abgestützte Richtung eingeleitet werden.
Bei diesem Lager beträgt der Innendurchmesser 190 mm, der Außendurchmesser 340 mm und die Gesamtbreite 55 mm. Konstrukteure und Instandhalter stimmen die Lagersitze an Welle und Gehäusebohrung auf diese Nennmaße ab, um einen passgenauen Sitz der Bauteile zu erzielen.
Die Kennzeichnung NJ definiert das Lager als Stützlager. Es besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt das Lager axiale Führungskräfte aus einer Richtung auf, ermöglicht in Gegenrichtung jedoch einen axialen Verschiebeweg zum Ausgleich von Wellenausdehnungen.
Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Festigkeit gegenüber Vibrationen, Stößen und wechselnden Beschleunigungskräften. In Großlagern mit 190 mm Bohrung sorgt der massive Messingkäfig für eine stabile Führung der Zylinderrollen und unterstützt den kontinuierlichen Lauf unter schweren Belastungsbedingungen.
Diese Einstufung entspricht der Normaltoleranz nach ISO- und ABEC-Standards für Wälzlager. Sie legt Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Lagerringe fest. Für Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse eine zweckmäßige Genauigkeit bei standardisierten Einbauverhältnissen.
Der Innenring dieses Lagers ist einseitig herausnehmbar. Diese Eigenschaft vereinfacht die Handhabung bei schweren Bauteilen, da Innenring und Außenring getrennt voneinander auf die Welle beziehungsweise in das Gehäuse montiert werden können. Anschließend werden die Baugruppen zusammengeführt.
Zylinderrollen weisen eine Linienberührung mit den Laufbahnen auf, während Kugeln punktuell aufliegen. Zylinderrollenlager übertragen konstruktionsbedingt höhere radiale Kräfte und erreichen eine größere Steifigkeit. Rillenkugellager eignen sich dagegen für geringere Lasten und nehmen kombinierte Axial- sowie Radialkräfte aus beiden Richtungen auf.
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