INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,06 € | 115,15 € |
| 20 | 12,13 € | 109,08 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager RSL183015 von INA bietet als einreihiges Lager ohne Außenring hohe radiale Tragfähigkeit auf 75 mm Bohrungsdurchmesser.
Das Zylinderrollenlager RSL183015 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager des Herstellers INA mit den Hauptabmessungen 75 x 107,9 x 30 mm. Durch die vollrollige Bauweise ohne Käfig nimmt die Konstruktion eine große Anzahl an Zylinderrollen auf. Sie eignet sich für Lagerstellen im Maschinenbau, an denen hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum wirken. Da dieses Modell ohne Außenring ausgeführt ist, läuft der Rollensatz direkt in einer vorbereiteten Gehäusebohrung.
Konstruktionen mit dem Zylinderrollenlager RSL183015 nutzen den Bauraum in radialer Richtung effizient aus, wenn eine gehärtete Laufbahn im Gehäuse bereitsteht. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben und kompakten Maschinen mit vorwiegend radialer Beanspruchung. Das einreihige Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Da kein Käfig vorhanden ist, nimmt die Ausführung hohe statische und dynamische Radialkräfte auf.
Bei der Auslegung der Lagerstelle müssen die Umgebungsbauteile sorgfältig abgestimmt werden. Weil das Zylinderrollenlager RSL183015 ohne eigenen Außenring gefertigt ist, dient die Gehäusebohrung unmittelbar als äußere Rollenlaufbahn. Als offenes Lager besitzt das Modell keine integrierten Dichtungen. Konstrukteure sehen daher eine externe Abdichtung sowie eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung in der Anschlusskonstruktion vor, um die normale Radiallagerluft und Maßhaltigkeit nach Toleranzklasse P0/PN zu nutzen.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 107,9 mm über die Rollen sowie einer Baubreite von 30 mm definiert das Bauteil den Bauraum auf der Welle und im Gehäuse. Der Hersteller INA fertigt das Modell in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Bei dieser Variante besteht das Bauteil aus dem Innenring und dem geführten Zylinderrollensatz, verzichtet jedoch auf einen separaten Außenring. Die Wälzkörper rollen unmittelbar auf der gehärteten Innenfläche der Gehäusebohrung ab. Diese Konstruktion spart radialen Bauraum und Gewicht, erfordert jedoch eine präzise gefertigte Gegenlaufbahn im Gehäuse.
Ein vollrolliges Zylinderrollenlager kommt ohne Käfig aus und nutzt den gesamten Umfang für tragende Wälzkörper. Durch die maximale Anzahl an Zylinderrollen erreicht das Lager eine sehr hohe radiale Tragfähigkeit und Steifigkeit. Gegenüber Lagern mit Käfig liegt das Drehzahlniveau bauartbedingt niedriger, da sich die benachbarten Rollen berühren.
Als offene Variante verfügt das Lager über keine integrierten Schleif- oder Deckscheiben. Die Abdichtung gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit erfolgt über die umgebende Gehäusekonstruktion, beispielsweise durch externe Dichtringe. Zudem erfordert die offene Bauform eine gezielte Schmierstoffversorgung mit passendem Fett oder Öl in der Anwendung.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Lagerwerkstoffe ihre Maßstabilität bei normaler Radiallagerluft. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollte darauf geachtet werden, dass dessen thermischer Einsatzbereich zu den Betriebsbedingungen der jeweiligen Lagerstelle passt.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle unter üblichen Betriebsbedingungen frei und ohne unzulässige Verspannungen drehen kann.
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