SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 12,41 € | 235,74 € |
| 5 | 24,81 € | 223,34 € |
Das Zylinderrollenlager NU314 ECM von SKF dient als einreihiges Loslager mit Messingkäfig zur Aufnahme hoher Radiallasten bei Abmessungen von 70x150x35 mm.
Das Zylinderrollenlager NU314 ECM von SKF ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt diese Bauform wesentlich höhere Radialkräfte auf als punktberührende Kugellager vergleichbarer Größe. Der Innenring besitzt keine Borde und lässt sich beidseitig herausnehmen, was das Lager als klassisches Loslager ausweist. Bei Abmessungen von 70 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite kommt das offene Bauteil in Konstruktionen mit externer Schmierstoffversorgung zum Einsatz.
Konstrukteure nutzen dieses Zylinderrollenlager vorrangig in Lagerungskonzepten, die reine Radialkräfte übertragen und axiale Längenänderungen der Welle ausgleichen müssen. Die NU-Bauform ermöglicht die freie axiale Verschiebung der Ringe gegeneinander im Gehäuse. Typische Einsatzbereiche finden sich in industriellen Antrieben und Getrieben mit separater Schmierstoffzufuhr. Da der Außenring keine Nut und keine Schmierbohrung aufweist, erfolgt die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl direkt über die umliegende Anschlusskonstruktion.
Der verbaute Messingkäfig bietet eine hohe Festigkeit gegenüber Schwingungen und Stoßbelastungen im Betrieb. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Die Toleranzklasse verbindet eine Maßgenauigkeit nach Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 mit einer erhöhten Laufgenauigkeit der Stufe P6 beziehungsweise ABEC 3. Für Reparaturen und Neukonstruktionen empfiehlt sich die Prüfung der normalen Radiallagerluft, um thermische Dehnungen im Betrieb funktionsgerecht aufzufangen.
Die Bauform NU fungiert als reines Loslager. Der Innenring weist keine Führungsborde auf und lässt sich beidseitig axial herausziehen. Dadurch gleicht das Lager thermisch bedingte Längenänderungen einer rotierenden Welle reibungsarm im Lagerinneren aus. Es kann keine axialen Führungskräfte aufnehmen, weshalb auf der Welle stets ein separates Festlager erforderlich ist.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 35 mm auf. Beim Einbau ist auf den zylindrischen Sitz der Welle sowie die korrekte Passung im Gehäuse zu achten, damit die normale radiale Lagerluft im Betrieb erhalten bleibt.
Das Nachsetzzeichen ECM kennzeichnet die Ausführung mit einem Käfig aus Messing. Messing bietet im Vergleich zu Standard-Stahlblechkäfigen eine hohe Festigkeit bei starken Vibrationen und wechselnden Drehbeschleunigungen. Der Werkstoff verhält sich zudem unempfindlich gegenüber Schmierstoffzusätzen und bleibt formstabil bis zur zulässigen Höchsttemperatur des Lagers.
Für das offene Zylinderrollenlager NU314 ECM ist ein Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad zulässig. Da keine integrierten Elastomerdichtungen verbaut sind, setzen vor allem der gewählte Schmierstoff und die Materialstabilität die Grenzen. Für den Betrieb muss das verwendete Schmierfett oder Schmieröl für die jeweiligen Prozesstemperaturen ausgelegt sein.
Die Außenmaße wie Bohrung, Außendurchmesser und Breite folgen der Standardtoleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1). Für den Rundlauf und die Planlaufgenauigkeit gilt die engere Toleranzstufe P6 (äquivalent zu ABEC 3). Diese Einstufung verringert den radialen Schlag im Betrieb, reduziert Vibrationen und sorgt für eine ruhige Führung bei erhöhten Drehzahlen.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben und ohne Schmierbohrung im Außenring benötigt das Modell eine Schmierstoffzufuhr über die Gehäuseumgebung. Die Schmierung kann mit Schmierfett oder über einen Ölkreislauf erfolgen. Konstrukteure müssen externe Dichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme vorsehen, um das Schmiermittel im Lagerraum zu halten und Fremdkörper abzuwehren.
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