NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,25 € | 23,67 € |
| 35 | 2,50 € | 22,42 € |
Das Zylinderrollenlager NJ205 von NACHI bietet mit den Maßen 25x52x15 mm hohe radiale Tragfähigkeit und axiale Führung in einer Richtung.
Das Zylinderrollenlager NJ205 ist ein einreihiges Wälzlager von NACHI mit 25 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite. Durch den linienförmigen Kontakt zwischen den zylindrischen Rollen und den Laufbahnen nimmt diese Bauform hohe radiale Lasten auf. Gefertigt mit normaler Radiallagerluft und eingestuft in die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, eignet sich das Lager für standardisierte Wellenpassungen in industriellen Antriebssystemen.
Das Lager kommt vorwiegend bei hohen Radialbelastungen im Bereich rotierender Wellen zum Einsatz. Da die Ausführung offen und ohne integrierte Dichtungen gestaltet ist, kann Schmiermittel wie Öl oder Fett ungehindert an die Laufbahnen gelangen. Der Außenring kommt ohne Schmierbohrung oder Nut aus, wodurch die Schmierstoffzuführung über das umgebende Gehäuse erfolgt. Der ausgewiesene Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad.
Charakteristisch für die NJ-Ausführung sind zwei feste Borde am Außenring sowie ein fester Bord am Innenring. Diese geometrische Anordnung macht das Lager zum Stützlager: Es nimmt Radiallasten auf und überträgt Axialkräfte einseitig, während in die Gegenrichtung ein Verschiebeweg erhalten bleibt. Der Innenring lässt sich zur getrennten Montage der Welle abziehen. Ein stabiler Käfig aus Stahlblech führt die Rollenreihe zuverlässig auf gleichmäßigem Abstand.
Das Lager besitzt 25 mm Bohrungsdurchmesser, 52 mm Außendurchmesser sowie 15 mm Breite. Die genormten Abmessungen erleichtern den standardisierten Einbau in gefertigte Lagersitze. Vor der Montage sollten Welle und Gehäusebohrung auf passende Passungstoleranzen hin abgestimmt werden, um das Betriebsspiel der rollenden Elemente im Betrieb nicht zu beeinträchtigen.
Die NJ-Ausführung verfügt über zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch wirkt die Einheit als Stützlager für einseitige Axialkräfte, während thermische Längenänderungen der Welle in die Gegenrichtung axial ausgeglichen werden. Der Innenring lässt sich für eine leichtere Montage separat von der Rollen-Außenring-Einheit abziehen.
Offene Wälzlager besitzen keine eigenen Dichtscheiben und sind für Einheiten mit separater externer Abdichtung gedacht. Die offene Konstruktion ermöglicht eine direkte Versorgung über den bauseitigen Ölkreislauf oder eine Schmierung mit Schmierfett. Da kein Schmiernippel am Außenring vorhanden ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr konstruktionsseitig über die angrenzende Gehäuseumgebung.
Der zulässige Einsatzbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit und Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmiermittels sollte darauf geachtet werden, dass Fett oder Öl für die auftretenden Betriebstemperaturen im System geeignet ist.
Normale Radiallagerluft definiert das herstellerseitig vorgesehene radiale Lagerspiel vor dem Einbau. Diese Dimensionierung ist für Standardpassungen auf der Welle und im Gehäuse ausgelegt. Nach dem Einpressen verringert sich das Spiel durch Passungsüberdeckung so weit, dass die Zylinderrollen im laufenden Betrieb mit geringem Reibungswiderstand abrollen.
Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1 und PN) legt die standardmäßigen Maß-, Form- und Lauftoleranzen für Wälzlager fest. Sie eignet sich für den Großteil aller klassischen Maschinenbauanwendungen. Die Fertigungsgenauigkeit ermöglicht einen maßhaltigen Lageraustausch bei Instandhaltung oder Neuaufbau ohne zusätzliche Nacharbeit der Anschlussteile.
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