INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 35,58 € | 675,99 € |
| 3 | 71,16 € | 640,41 € |
Das Zylinderrollenlager SL182940 von INA bietet als vollrolliges Stützlager mit den Maßen 200x280x48 mm eine sehr hohe radiale Tragfähigkeit bei kompaktem Bauraum.
Das Zylinderrollenlager SL182940 von INA ist ein einreihiges Wälzlager, das für Lagerungsfälle mit ausgeprägten Radialkräften konstruiert wurde. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt dieses vollrollige Lager den vorhandenen Bauraum für die Rollensätze aus. Mit einem Innendurchmesser von 200 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm und einer Breite von 48 mm findet die Ausführung im Maschinen- und Anlagenbau Verwendung. Das offene Bauteil deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ab.
Dieses offene Zylinderrollenlager kommt vor allem dort infrage, wo hohe radiale Belastungen auftreten und die Drehzahl moderat bleibt. Typische Einsatzfelder sind Lagerungen mit hohen Radialkräften und einseitiger Axialführung. Als Stützlager nimmt die Konstruktion axiale Verschiebungen der Welle in gewissem Maße auf und stützt Kräfte in einer definierten axialen Richtung ab. Dadurch lassen sich thermische Längenänderungen der Welle im Gehäuse ausgleichen, um Verspannungen innerhalb des Systems entgegenzuwirken.
Weil kein Käfig die Wälzkörper trennt, fasst der Rollensatz eine maximale Anzahl an Zylinderrollen. Diese dichte Anordnung vergrößert die wirksame Kontaktfläche, begrenzt jedoch das Drehzahlniveau im Vergleich zu käfiggeführten Varianten. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und besitzt normale Radiallagerluft. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist und das Lager offen bleibt, erfolgt die Schmierstoffversorgung sowie der Schutz vor Schmutz über das umgebende Gehäuse.
Mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Breite von 48 mm definiert die Ausführung den Bauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Durch die einreihige Konstruktion beansprucht das Lager trotz seiner hohen radialen Tragfähigkeit eine verhältnismäßig schmale Einbaubreite in der Konstruktion.
Eine vollrollige Bauart verzichtet auf einen Käfig, der die Rollen führt. Stattdessen ist der Bauraum zwischen Innen- und Außenring dicht mit Zylinderrollen bestückt. Das vergrößert die tragende Linienberührung, wodurch das Lager hohen Radialkräften standhält. Durch den direkten Kontakt der Wälzkörper eignet sich die Variante primär für langsame bis moderate Drehzahlen.
Stützlager nehmen neben Radialkräften auch axiale Führungskräfte aus einer Richtung auf, erlauben dabei jedoch einen axialen Verschiebeweg. Auf diese Weise gleicht die Bauform Längenänderungen der Welle aus, wie sie durch Erwärmung im Betrieb entstehen. Dem Risiko von Verspannungen oder Verklemmungen der Lagerstelle wird dadurch konstruktiv begegnet.
Mit einem spezifizierten Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad eignet sich das Bauteil für wechselnde thermische Betriebsbedingungen. Für einen ordnungsgemäßen Betrieb über diesen Temperaturbereich hinweg ist die Abstimmung eines geeigneten Schmierstoffs auf die jeweiligen Einsatztemperaturen ausschlaggebend.
Als offenes Bauteil verfügt das Lager weder über integrierte Dichtungen noch über Nuten oder Schmierbohrungen im Außenring. Der Schutz gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit sowie die Zufuhr von Schmierstoff müssen daher über die umgebende Gehäusekonstruktion realisiert werden. Eine saubere Einbauumgebung unterstützt die Funktion maßgeblich.
Das Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft ausgeführt und entspricht den Toleranzklassen P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Auslegung unterstützt das passende Betriebsspiel bei Standardpassungen. Die Toleranzklasse P0 deckt die üblichen Maß- und Rundlaufgenauigkeiten für allgemeine Maschinenbauanwendungen ab und erleichtert die fachgerechte Montage.
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