INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,49 € | 313,38 € |
| 5 | 32,99 € | 296,88 € |
Das Zylinderrollenlager SL045019 -D von INA bietet als vollrolliges, zweireihiges Festlager mit den Maßen 95x145x67 mm hohe radiale Tragfähigkeit.
Das Zylinderrollenlager SL045019 -D ist ein zweireihiges Wälzlager des Herstellers INA. Durch den Verzicht auf einen Käfig nimmt die vollrollige Konstruktion eine besonders große Zahl an Wälzkörpern auf. Der Einsatz empfiehlt sich an Lagerstellen mit ausgeprägten Radialkräften, bei denen zugleich axiale Führungskräfte in beide Richtungen abgestützt werden müssen. Die Ringnut im Außenring erleichtert die axiale Fixierung im Gehäuse über Sicherungsringe, während die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 für standardisierte Einbauverhältnisse sorgt.
Dieses zweireihige Lager ist als Festlager konzipiert und führt die Welle axial in beiden Richtungen. Typische Einsatzfelder sind kompakte Lagerstellen mit hohen radialen Kräften und beidseitiger axialer Lastaufnahme bei moderaten Drehzahlen. Weil das Lager offen ausgeführt ist, benötigt die Anschlusskonstruktion eine separate Gehäuseabdichtung. Umlaufende Schmiernuten und Schmierbohrungen im Innen- und Außenring ermöglichen das Nachschmieren im eingebauten Zustand.
Die vollrollige Ausführung nutzt den vorhandenen Raum für eine dichte Rollenreihe und ermöglicht eine steife Lagerung. Zu beachten ist bei der Auslegung der zulässige Betriebsbereich von -20 bis +80 Grad Celsius sowie die normale Radiallagerluft. Über die integrierte Ringnut am Außenring lässt sich das Lager mit Halteringen im Gehäuse fixieren. Dies spart Bauraum bei der Konstruktion. Bei der Montage sind saubere Schmierkanäle wichtig, damit Schmierstoff die Wälzkörper ungehindert erreicht.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 145 mm sowie eine Gesamtbreite von 67 mm auf. Diese Maße entsprechen der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Vor dem Einbau sollten Welle und Gehäusebohrung vermessen werden, um die passenden Toleranzen an der Lagerstelle abzustimmen.
Bei einer vollrolligen Bauart verzichtet das Wälzlager auf einen Führungskäfig, wodurch der freie Raum komplett mit Zylinderrollen gefüllt ist. Diese Anordnung vergrößert die wirksame Kontaktfläche und erlaubt die Aufnahme sehr hoher Radialkräfte. Im Vergleich zu Käfiglagern eignen sich vollrollige Ausführungen vor allem für schwere Lasten bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen.
Das Lager verfügt sowohl im Innen- als auch im Außenring über eine umlaufende Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen. Dies erlaubt das direkte Zuführen von Schmierfett oder Schmieröl von innen oder außen in den Wälzkörperraum. Da es sich um ein offenes Lager handelt, müssen Sie für eine geeignete Erstschmierung und externe Abdichtung der Lagerstelle sorgen.
Die Ringnut dient der einfachen axialen Sicherung des Lagers im umgebenden Gehäuse. Konstrukteure nutzen dazu passende Sicherungsringe oder Halteelemente, wodurch aufwendige Gehäuseschultern oder zusätzliche Lagerdeckel entfallen können. Dies spart Bauraum und vereinfacht die Montage sowie den Austausch des Lagers bei Wartungsarbeiten.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem herkömmlichen Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen im messkraftfreien Zustand. Sie ist für übliche Passungen und Standard-Betriebstemperaturen im Bereich von -20 bis +80 Grad Celsius vorgesehen. Sie trägt dazu bei, im Betrieb ein unzulässiges Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden.
Als zweireihiges Festlager nimmt diese Konstruktion neben hohen radialen Belastungen auch axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Borde an den Lagerringen stützen die Rollenstirnflächen axial ab, sodass das Wälzlager die Welle präzise im Gehäuse fixiert. Achten Sie darauf, dass auftretende Axiallasten stets im Rahmen der zulässigen Betriebsgrenzen bleiben.
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