NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,30 € | 43,75 € |
| 30 | 4,60 € | 41,45 € |
Das Zylinderrollenlager NU310 C3 von NACHI ist ein zerlegbares Loslager (50x110x27 mm) mit Stahlblechkäfig und vergrößerter Lagerluft für hohe Radialkräfte.
Das Zylinderrollenlager NU310 C3 von NACHI ist ein einreihiges Wälzlager für Anwendungen mit ausgeprägten radialen Belastungen. Durch die Linienberührung zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen nimmt diese Bauart hohe Querkräfte auf. Da der Außenring feste Borde besitzt und der Innenring bordlos ausgeführt ist, fungiert die Konstruktion als reines Loslager. Axiale Längenänderungen der Welle lassen sich dadurch direkt innerhalb des Lagers ausgleichen.
Konstruktionen mit langen Wellen oder thermischen Längenänderungen nutzen die Bauform NU gezielt als Loslagerung. Da sich der Innenring beidseitig herausnehmen lässt, treten bei Dehnungen keine axialen Zwangsspannungen auf. Als offenes Lager ist die Konstruktion für den Betrieb mit externer Schmierstoffversorgung vorgesehen, während das Gehäuse vor dem Eindringen von Fremdkörpern geschützt werden muss.
Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Dieses Betriebsspiel wirkt einem Klemmen der Rollen entgegen, wenn feste Passungen auf Welle und Gehäuse gewählt werden oder wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig. Zudem erlaubt der abziehbare Innenring eine getrennte Montage beider Lagerringe auf Welle und Gehäuse.
Dieses einreihige Lager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 27 mm. Die Fertigung erfolgt in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1. Dank dieser genormten Hauptabmessungen lässt sich das Lager nach Bedarf in bestehende Gehäusekonstruktionen und Wellensitze einpassen.
Bei der Bauform NU verfügt der Außenring über zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos konstruiert ist. Dadurch kann sich die Welle relativ zum Gehäuse in beide Axialrichtungen verschieben. Das Lager überträgt somit ausschließlich Radialkräfte und verhindert schädliche Axialspannungen durch betriebsbedingte Längenausdehnungen.
Die Ausführung C3 bietet ein größeres Radialspiel als Standardlager. Bei festen Übergangs- oder Presspassungen verengt sich die Lagerluft beim Einbau. Zudem dehnt sich der Innenring im Betrieb durch Erwärmung oft stärker aus als der Außenring. Die vergrößerte Lagerluft kompensiert diese Verringerung und schützt vor unzulässiger Vorspannung.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtscheiben geliefert wird, erfordert es ein externes Schmierkonzept mit Fett oder Öl. Gleichzeitig muss die umgebende Gehäusekonstruktion mit geeigneten Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen versehen sein. Eine regelmäßige Schmierstoffzufuhr schützt die Laufbahnen vor Verschleiß und transportiert entstehende Reibungswärme ab.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech trennt die zylindrischen Rollen und verhindert deren gegenseitiges Berühren. Dadurch sinkt der Reibungswiderstand im Betrieb. Der Käfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus und eignet sich für übliche Betriebstemperaturen im Industrieumfeld ohne Einschränkungen durch Käfigalterung.
Durch die trennbare Konstruktion können Innen- und Außenring getrennt voneinander montiert werden. Der Innenring lässt sich unabhängig auf die Welle aufbringen, während der Außenring samt Rollenkranz im Gehäuse platziert wird. Beim Fügen der Baugruppen müssen beide Komponenten fluchtend und ohne Verkanten zusammengeführt werden.
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