INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 163,49 € | 3.106,40 € |
| 3 | 326,99 € | 2.942,90 € |
Das Zylinderrollenlager SL014948 -C3 von INA ist ein zweireihiges, vollrolliges Festlager mit den Abmessungen 240x320x80 mm für schwere Radiallasten.
Das Zylinderrollenlager SL014948 -C3 von INA zeichnet sich durch seine zweireihige, vollrollige Ausführung ohne Käfig aus. Mit einer Bohrung von 240 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm sowie einer Breite von 80 mm nimmt dieses Wälzlager hohe Radialkräfte auf engem Bauraum auf. Als Festlager führt die Konstruktion die Welle in beiden axialen Richtungen. Die offene Bauform ermöglicht eine direkte Schmierung im Betrieb. Industrielle Anwender und Instandhalter greifen auf diese Komponente zurück, wenn Wälzlagerungen für hohe Belastungen gefragt sind.
Dieses zweireihige Wälzlager eignet sich vorrangig für Industrieanwendungen mit sehr hohen radialen Belastungen bei vergleichsweise niedrigen bis mittleren Drehzahlen. Da kein Käfig vorhanden ist, füllt die maximale Anzahl an Zylinderrollen den Querschnitt aus. Dadurch erreicht die Lagerung eine hohe radiale Tragfähigkeit und Steifigkeit. Die Festlager-Konstruktion fixiert Bauteile in beiden axialen Richtungen. Typische Einsatzbereiche sind Lagerstellen mit hohen radialen Kräften und axialer Führung, bei denen der zur Verfügung stehende Bauraum voll ausgenutzt werden soll.
Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Diese zusätzliche radiale Lagerluft gleicht thermische Ausdehnungen aus, die im Betrieb bei Temperaturen zwischen -30 und +150 Grad auftreten. Gleichzeitig kompensiert sie betriebsbedingte Maßänderungen durch feste Passungen von Welle und Gehäuse. Da das offene Lager keinen eigenen Dichtungsschutz besitzt, erfordert der Einbau eine saubere Montage sowie eine externe Abdichtung der Umgebungskonstruktion. Prüfen Sie vorab die Schmieranbindung, da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist.
Ein vollrolliges Lager besitzt keinen Käfig, wodurch der vorhandene Raum komplett mit Zylinderrollen bestückt ist. Diese Bauweise ermöglicht die Aufnahme sehr hoher Radialkräfte und verleiht der Lagerung eine gesteigerte Steifigkeit. Gegenüber Lagern mit Käfig sind die zulässigen Drehzahlen konstruktionsbedingt geringer, da sich benachbarte Wälzkörper direkt berühren.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 240 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm und eine Baubreite von 80 mm. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Diese metrischen Hauptabmessungen dienen als exakte Grundlage für die Konstruktion von Wellensitz und Lagergehäuse.
Das Kürzel C3 beschreibt eine gegenüber der Standardluft leicht vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser zusätzliche Bewegungsspielraum zwischen Rollen und Laufbahnen wirkt einem Klemmen des Lagers entgegen, falls Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Auch bei festen Passungen auf Welle oder im Gehäuse bleibt so das erforderliche Betriebsspiel erhalten.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Der Schutz gegen Schmutz und Feuchtigkeit muss über externe Gehäusedichtungen erfolgen. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich über den Gehäuseraum. Regelmäßige Wartung und geeignete Schmierstoffe unterstützen den ordnungsgemäßen Betrieb.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Modell liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Die thermische Stabilität der Lagerringe und Wälzkörper deckt damit anspruchsvolle Industrieanwendungen ab. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Öls müssen Sie darauf achten, dass der verwendete Schmierstoff für die jeweiligen Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Ein Festlager führt die Welle sowohl radial als auch in beiden axialen Richtungen gegenüber dem Gehäuse. Es fixiert die axiale Position und nimmt neben den dominierenden Radialkräften auch axiale Führungskräfte auf. In der Lagerungsanordnung arbeitet das Festlager meist mit einem Loslager zusammen, um wärmebedingte Längenänderungen der Welle auszugleichen.
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