INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 30,82 € | 585,56 € |
| 3 | 61,64 € | 554,74 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager sl024832 von INA bietet mit den Maßen 160x200x40 mm hohe radiale Belastbarkeit bei kompaktem Bauraum.
Dieses Zylinderrollenlager sl024832 ist als offenes, vollrolliges Wälzlager ausgeführt. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt die Konstruktion den vorhandenen Raum vollständig für zylindrische Wälzkörper aus. Das Bauteil nimmt dadurch besonders schwere Radialkräfte auf. Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 40 mm eignet sich die Ausführung für tragfähige Industrieanwendungen.
Typische Einsatzbereiche liegen in hoch belasteten Industrieanwendungen, bei denen hohe Radiallasten bei moderaten Drehzahlen auftreten. Vollrollige Lager bieten eine höhere radiale Steifigkeit als käfiggeführte Alternativen, da mehr Rollen die Last tragen. Weil Wälzkörper direkt aneinander anliegen, entstehen bei höheren Geschwindigkeiten stärkere Reibungskräfte. Die zylindrische Bohrung erleichtert die Montage auf passgenau bearbeiteten Wellen.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmierung über das umgebende Gehäuse, etwa durch Schmierfett oder eine Ölschmierung. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 °C. Das Lager besitzt normale Radiallagerluft, also das standardmäßige radiale Spiel zwischen Rollen und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Bei der Konstruktion ist auf eine wirksame externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzeintrag zu achten.
Das Lager verfügt über eine vollrollige Konstruktion ohne Käfig. Dadurch nimmt es auf kleinem Bauraum besonders hohe Radialkräfte auf. Die Abmessungen betragen 160 mm Innendurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite. Es besitzt eine zylindrische Bohrung und normale Radiallagerluft.
Durch den Verzicht auf Zwischenstücke oder Käfigtaschen lässt sich die maximale Anzahl an Zylinderrollen im Lager unterbringen. Das vergrößert die wirksame Kontaktfläche und steigert die radiale Tragfähigkeit. Im Gegenzug ist die zulässige Grenzdrehzahl im Vergleich zu Lagern mit Käfigführung bauartbedingt niedriger.
Da das Lager offen ausgeführt ist und keine Dichtungen besitzt, ist es ab Werk nicht mit einer Dauerschmierung befüllt. Die Schmierstoffversorgung erfolgt über das umgebende Aggregat, beispielsweise durch Schmierfett oder zirkulierendes Getriebeöl. Das Schmiermittel muss passend zum Betriebstemperaturbereich gewählt werden.
Radiallagerluft beschreibt das Maß, um das sich die Lagerringe im unmontierten Zustand radial gegeneinander verschieben lassen. Die Ausführung mit normaler Lagerluft eignet sich für gängige Wellen- und Gehäusepassungen bei normalen Betriebstemperaturen, ohne dass unzulässige Radialspannungen im Rollensatz auftreten.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 °C. Dieser Bereich wird durch die Werkstoffstabilität der Ringe und Rollen bestimmt. Da weder temperaturempfindliche Kunststoffkäfige noch integrierte Elastomerdichtungen verbaut sind, eignet sich das Lager auch für thermisch anspruchsvolle Industrieumgebungen.
Offene Wälzlager erfordern Schutzmaßnahmen in der Anschlusskonstruktion. Konstrukteure nutzen dafür externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe, Labyrinthdichtungen oder V-Ringe. Diese Dichtelemente verhindern das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit und halten den Schmierstoff im Lagerraum.
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