FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 21,56 € | 409,60 € |
| 5 | 43,13 € | 388,03 € |
Das Zylinderrollenlager NU1026 -M1 von FAG ist ein einreihiges Loslager mit Messingkäfig in den Abmessungen 130 x 200 x 33 mm für hohe Radialkräfte.
Das einreihige Zylinderrollenlager NU1026 -M1 von FAG ist für die Aufnahme hoher radialer Kräfte in industriellen Anwendungen konzipiert. Dank der offenen Bauweise lässt sich die Wälzlagerung direkt in den Schmierkreislauf der Maschine einbinden. Die Abmessungen mit 130 mm Bohrungsdurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite bieten eine kompakte Basis für tragfähige Lagerungen. Durch den beidseitig herausnehmbaren Innenring gestaltet sich die Montage von Welle und Gehäuse flexibel.
Dieses Zylinderrollenlager dient vorrangig als klassisches Loslager zur Aufnahme reiner Radiallasten. Durch die trennbare Bauform ermöglicht das Lager einen zwangfreien Ausgleich axialer Längenänderungen, die beispielsweise durch thermische Ausdehnung der Welle im Betrieb entstehen. Es kommt vor allem dort zum Einsatz, wo thermische Dehnungen ohne axiale Verspannungen aufgenommen werden müssen. Das Lager deckt dabei einen zulässigen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Der Kennbuchstabe M1 verweist auf den massiven Messingkäfig, der die Rollen präzise führt und auch bei Schwingungen oder raschen Beschleunigungen eine hohe Formstabilität bewahrt. Messing eignet sich besonders bei anspruchsvollen thermischen Bedingungen im Bereich von -30 bis +150 Grad. Da der Außenring keine Schmierbohrung oder Ringnut aufweist, erfolgt die Zuführung von Öl oder Fett seitlich. Mit der normalen Toleranzklasse P0/PN erfüllt das Wälzlager die typischen Anforderungen im industriellen Maschinenbau.
Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 33 mm entspricht dieses Lager standardisierten Hauptabmessungen. Diese Geometrie ermöglicht den passgenauen Einbau auf Wellensitzen und Gehäuseaufnahmen im Maschinenbau, wo hohe radiale Kräfte auf kompaktem Bauraum aufgenommen werden müssen.
Als Bauform NU besitzt dieses Loslager zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage von Welle und Gehäuse erleichtert. Axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse gleicht diese Ausführung ohne innere Verspannungen direkt im Lager aus.
Der massive Messingkäfig (Nachsetzzeichen M1) zeichnet sich durch hohe Festigkeit, geringen Verschleiß und eine gute Beständigkeit gegenüber Schwingungen oder Stoßbelastungen aus. Er führt die Wälzkörper zuverlässig und eignet sich für Betriebstemperaturen im Bereich von -30 bis +150 Grad.
Unter normaler Radiallagerluft versteht man das herstellerseitig definierte Betriebsspiel im unmontierten Zustand. Dieses Spiel trägt dazu bei, dass das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einsetzen in das Gehäuse die notwendige Beweglichkeit behält, ohne durch Passungsübermaße oder betriebliche Erwärmung vorzeitig zu klemmen.
Da das Zylinderrollenlager als offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben und ohne Schmiernut am Außenring gefertigt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die umgebende Gehäusekonstruktion. Das Lager wird im Betrieb über Ölumlaufsysteme oder seitliche Fettzugaben versorgt, während externe Dichtungen der Maschine das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern.
Gefertigt in der Standard-Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet), weist das Lager definierte Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Anwendungen auf. Diese Einstufung ermöglicht eine verlässliche Passgenauigkeit bei der Paarung mit genormten Wellen- und Gehäusesitzen im Maschinen- und Anlagenbau.
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