FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 157,03 € | 2.983,61 € |
| 3 | 314,06 € | 2.826,58 € |
Das Zylinderrollenlager NJ2240 -E-M1 von FAG (200x360x98 mm) dient als Stützlager für schwere Radiallasten und einseitige axiale Führung.
Beim Zylinderrollenlager NJ2240 -E-M1 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager des Herstellers FAG. Die Konstruktion weist eine Bohrung von 200 mm, einen Außendurchmesser von 360 mm sowie eine Breite von 98 mm auf. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen nimmt diese Baugröße hohe Radialkräfte auf. Die Ausführung NJ verfügt über zwei feste Borde am Außenring und einen Bord am Innenring, wodurch das Lager axiale Führungskräfte aus einer Richtung überträgt.
Diese Bauform kommt vor allem bei stark beanspruchten Lagerungen im Maschinenbau sowie in schweren Getrieben zum Einsatz. Da der Innenring einseitig herausnehmbar ist, gleicht das Stützlager axiale Verschiebungen der Welle in einer Richtung aus. Diese Eigenschaft erleichtert zudem die getrennte Montage von Innen- und Außenring auf Welle und Gehäuse. Der offene Aufbau ohne integrierte Dichtung erlaubt den Betrieb im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad bei gezielter Umlaufschmierung.
Das Nachsetzzeichen M1 kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der die Rollenkörper führt. Gegenüber Käfigen aus Stahlblech zeichnet sich Messing durch Festigkeit und Notlaufeigenschaften bei anspruchsvollen Schmierbedingungen aus. Diese Käfigvariante eignet sich für Anwendungen mit starken Beschleunigungen, stoßartigen Belastungen oder Vibrationen. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich die Lagereinheit für gängige industrielle Einbauverhältnisse.
Die Einheit besitzt einen Innendurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 360 mm sowie eine Baubreite von 98 mm. Mit diesen Dimensionen eignet sich die Ausführung für tragfähige Wellenlagerungen im industriellen Großmaschinenbau mit hohen Belastungen.
Kennzeichnend für die Bauform NJ sind zwei feste Borde am Außenring und ein fester Bord am Innenring. Dadurch wirkt das Lager als Stützlager. Es nimmt hohe Radiallasten sowie axiale Führungskräfte in einer Richtung auf, während der Innenring zur anderen Seite hin axial verschiebbar bleibt.
Durch die Zerlegbarkeit lassen sich Außenring und Rollensatz unabhängig vom Innenring montieren. Dies erleichtert den Einbau bei engen Bauräumen und festen Passungen auf Welle und Gehäuse. Zudem ermöglicht der Verschiebeweg den zwangfreien Ausgleich thermischer Längenausdehnungen in der vorgesehenen Richtung.
Ein massiver Käfig aus Messing führt die zylindrischen Rollen präzise und nimmt dynamische Massenkräfte auf. Das Material dämpft Schwingungen ab und weist günstige Reibungseigenschaften auf. Dadurch eignet sich dieser Käfigtyp für mechanische Systeme mit Stoßbelastungen oder wechselnden Drehzahlen.
Da dieses offene Wälzlager ab Werk keine Dichtscheiben besitzt, muss die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen. Wellendichtringe, Labyrinthdichtungen oder Sperrfettkammern schützen das Wälzsystem vor Schmutz und halten Schmieröl oder Schmierfett im Lagerbereich.
Ausgelegt ist die Konstruktion für Einsatztemperaturen von -30 bis +150 Grad. Maßgeblich für die tatsächliche Grenze im Betrieb sind die thermische Beständigkeit des gewählten Schmierstoffs sowie die Maßstabilität der metallischen Lagerkomponenten unter Last.
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