FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,46 € | 312,80 € |
| 5 | 32,93 € | 296,33 € |
Das Zylinderrollenlager NU316 -E-XL-M1A-C3 von FAG bietet mit 80 mm Bohrung und Messing-Massivkäfig eine hochbelastbare Loslagerung für rein radiale Kräfte.
Das Zylinderrollenlager NU316 -E-XL-M1A-C3 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Dank der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage von Welle und Gehäuse erleichtert. Das offene Lager besitzt die Hauptabmessungen 80 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser sowie 39 mm Breite und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Dieses Zylinderrollenlager fungiert als Loslager in rotierenden Maschinenlagern, bei denen betriebsbedingte thermische Längenänderungen der Welle auszugleichen sind. Die zylindrischen Rollen nehmen hohe Radialkräfte auf, während axiale Verschiebungen zwanglos zwischen Rollensatz und Innenring stattfinden. Konstrukteure nutzen die Bauform NU gezielt dort, wo die Festlagerung an anderer Stelle der Welle liegt. Aufgrund der offenen Bauweise ohne integrierte Dichtungen erfolgt der Einsatz in geschützten Bauräumen mit externer Abdichtung und Schmiermittelversorgung.
Die Kennzeichnung M1A steht für einen außenbordgeführten Messing-Massivkäfig, der auch bei Schwingungen und schnellen Drehzahlwechseln formstabil bleibt. In Kombination mit der leicht erhöhten Radiallagerluft C3 eignet sich diese Ausführung für Anwendungen mit betriebsbedingter Erwärmung oder festen Passungen. Die größere Lagerluft verhindert, dass sich das radiale Betriebsspiel bei thermischer Ausdehnung unzulässig verringert. Zusammen mit der Toleranzklasse P0/ABEC 1 fügt sich das Wälzlager exakt in genormte Anschlusskonstruktionen ein.
Die Kennzeichnung NU beschreibt ein Zylinderrollenlager mit zwei festen Borden am Außenring und einem bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich zu beiden Seiten herausnehmen, wodurch das Lager als reines Loslager dient. Es nimmt ausschließlich Radiallasten auf und gleicht axiale Längenänderungen der Welle direkt im Lagerinneren aus.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 39 mm auf. Diese Maße entsprechen der standardisierten Baugröße für industrielle Anwendungen. Das Bauteil lässt sich dadurch präzise auf Wellen und in Gehäuse mit entsprechenden Passungsmaßen einpassen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht Passungsübermaße an Welle oder Gehäuse sowie betriebsbedingte Temperaturdifferenzen aus. Dehnen sich die Lagerringe im Betrieb unterschiedlich stark aus, bleibt das notwendige Betriebsspiel erhalten.
Das Kürzel M1A kennzeichnet einen Messing-Massivkäfig, der am Außenring bordgeführt wird. Der Werkstoff Messing zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit und Formstabilität bei dynamischen Beanspruchungen aus. Die Führung am Außenbord stabilisiert den Lauf der Wälzkörper bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Da es sich um ein offenes Lager ohne elastomere Dichtscheiben handelt, bestimmen vor allem die metallischen Komponenten und der verwendete Schmierstoff die thermische Belastbarkeit. Die gewählte Schmierung sollte auf diesen Bereich abgestimmt sein.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0 (entspricht PN beziehungsweise ABEC 1) gefertigt. Diese Klasse definiert standardisierte Grenzmaße für Bohrungs-, Außen- und Breitenabmaße sowie den Rundlauf. Für die meisten Industrieantriebe bietet diese Ausführung eine zuverlässige Maßhaltigkeit.
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