INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 60,27 € | 1.145,12 € |
| 3 | 120,54 € | 1.084,85 € |
Das Zylinderrollenlager SL06020 -E von INA bietet mit den Maßen 100x150x65 mm hohe radiale Belastbarkeit und Formstabilität für industrielle Antriebe.
Das Zylinderrollenlager SL06020 -E von INA nimmt als Wälzlager vor allem starke Radialkräfte auf. Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Baubreite von 65 mm eignet sich diese Ausführung für anspruchsvolle Lagerstellen im Maschinenbau. Rollenlager bieten dank der vergrößerten Kontaktfläche der Zylinderrollen eine hohe Steifigkeit. Konstrukteure und Instandhalter greifen daher gezielt auf diesen Lagertyp zurück.
Industrieanwendungen stellen hohe Anforderungen an die radiale Tragfähigkeit von Wellenführungen. Dieses Zylinderrollenlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere Bauteile unter Last geführt werden müssen. Typische Einsatzorte finden sich in Getriebestufen und mechanischen Antrieben mit hohem Kraftaufkommen. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen verteilt die Konstruktion auftretende Radialkräfte gleichmäßig. Das mindert Kantenspannungen und unterstützt einen ruhigen Lauf mechanischer Antriebe.
Bei dieser Ausführung verfügt der Außenring über keine Schmiernut oder Schmierbohrung. Dies erfordert eine Schmierstoffzufuhr über das umgebende Gehäuse oder über die seitlichen Stirnflächen. Prüfen Sie vor dem Einbau die Geometrie der Anschlusskonstruktion, um eine kontinuierliche Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl zu unterstützen. Achten Sie bei der Montage auf die präzise Fluchtung der Welle, da Zylinderrollenlager empfindlich auf Schiefstellungen reagieren.
Das Lager weist eine Innenbohrung von 100 mm auf. Der Außendurchmesser beträgt 150 mm bei einer Breite von 65 mm. Diese standardisierten Abmessungen erleichtern den Austausch bei Reparaturen und ermöglichen die Integration in bestehende Gehäusekonstruktionen im schweren Maschinenbau.
Eine geschlossene Ausführung des Außenrings ohne Nut und Schmierbohrung bietet eine ununterbrochene Kontaktfläche im Gehäusesitz. Die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl erfolgt bei dieser Bauform von der Seite über die Stirnflächen oder direkt über das Gehäusedesign, was die Stabilität der äußeren Ringschale unterstützt.
Zylinderrollen weisen im Vergleich zu Kugeln eine linienförmige Berührung mit den Lagerringen auf. Dadurch übertragen Rollenlager wesentlich höhere Radialkräfte und bieten eine gesteigerte Steifigkeit gegen Verformung. Rillenkugellager eignen sich eher für kombinierte Lasten und höhere Grenzdrehzahlen bei geringerem Drehmomentwiderstand.
Diese Bauform ist primär für die Aufnahme starker radialer Kräfte konzipiert. Konstruktionen mit zylindrischen Wälzkörpern verteilen Radiallasten großflächig über die Laufbahn. Reine Zylinderrollenlager eignen sich nicht für wesentliche axiale Lasten, weshalb Konstrukteure axiale Führungen bei Bedarf separat anordnen.
Da der Außenring keine eigene Schmiernut aufweist, gelangt das Schmiermittel seitlich in den Rollenraum. Je nach Einsatzbedingungen empfiehlt sich ein passendes Industrie-Wälzlagerfett oder eine kontinuierliche Ölumlaufschmierung. Eine regelmäßige Schmierstoffzufuhr schützt die Kontaktflächen vor Verschleiß und unterstützt die Betriebssicherheit der Lagerung.
Wellensitz und Gehäusebohrung müssen frei von Grat und Schmutzpartikeln sein. Zylinderrollenlager reagieren sensibel auf Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring. Verwenden Sie geeignete Werkzeuge wie Induktions-Anwärmgeräte oder Einpresshülsen, um schädliche Schlagkräfte auf die Rollen und Laufbahnen beim Einbau zu vermeiden.
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