FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 196,29 € | 3.729,48 € |
| 3 | 392,58 € | 3.533,19 € |
Das Zylinderrollenlager NU1064 -M1A-C3 von FAG (320x480x74 mm) nimmt als offenes Loslager hohe Radialkräfte auf und gleicht axiale Längenänderungen aus.
Das Zylinderrollenlager NU1064 -M1A-C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für schwere mechanische Konstruktionen. Mit den Hauptabmessungen 320 mm Bohrung, 480 mm Außendurchmesser und 74 mm Breite überträgt die Bauform NU beträchtliche Radialkräfte über den Linienkontakt der zylindrischen Rollen. Als Loslager ausgeführt, besitzt diese Ausführung zwei feste Borde am Außenring, während der bordlose Innenring beidseitig herausnehmbar bleibt. Dadurch gleicht das Bauteil betriebsbedingte axiale Längenänderungen der Welle gegenüber dem Gehäuse aus.
Die Konstruktion ist für mechanische Anwendungen ausgelegt, bei denen hohe Radialbelastungen auf die Lagerstelle wirken. Durch die Loslagerfunktion fängt das Lager thermische Wellendehnungen zwanglos ab, ohne dass interne Axialkräfte entstehen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtung sowie ohne Nut oder Schmierbohrung im Außenring handelt, binden Konstrukteure das Bauteil bevorzugt in geschlossene Gehäuse mit externer Schmierstoffversorgung ein.
Die Kennzeichnung M1A steht für einen außenbordgeführten Messing-Massivkäfig. Dieser Käfig führt die Rollen auch bei Schwingungen kontrolliert und nimmt dynamische Massenkräfte gut auf. Ergänzend sorgt das Nachsetzzeichen C3 für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardtoleranz P0/PN. Das vergrößerte Radialspiel dient dazu, einem Verklemmen der Wälzkörper durch feste Passungsübermaße oder betriebliche Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entgegenzuwirken. Prüfen Sie vor dem Einbau die Passungsverhältnisse der Anschlusskonstruktion.
Die Bauform NU kennzeichnet ein Loslager mit zwei festen Borden am Außenring und einem glatten, bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage beider Lagerringe erleichtert. Im Betrieb ermöglicht das Lager eine zwangfreie axiale Verschiebung zwischen Welle und Gehäuse.
Das Zylinderrollenlager verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 320 mm, einen Außendurchmesser von 480 mm sowie eine Breite von 74 mm. Es handelt sich um ein einreihiges Wälzlager in Normaltoleranz nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Diese Nennmaße sind bei der Fertigung der Lagersitze einzuhalten.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieses zusätzliche Betriebsspiel gleicht Maßänderungen aus, die durch feste Passungen der Lagerringe oder Temperaturunterschiede im laufenden Betrieb entstehen. Es trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper unter hoher Last zu vermeiden.
Das Kürzel M1A bezeichnet einen massiven Käfig aus Messing, der am Außenringbord geführt wird. Diese Außenbordführung stabilisiert den Rollensatz bei anspruchsvollen Einsatzbedingungen. Messing-Massivkäfige zeichnen sich durch hohe Festigkeit gegenüber Erschütterungen aus und eignen sich für den definierten Temperaturbereich bis +150 Grad.
Das Lager ist offen ausgeführt und besitzt werksseitig weder Dichtungen noch Schmiernuten im Außenring. Der Schutz vor Schmutz sowie die Schmierstoffzufuhr müssen daher vollständig über die umgebende Gehäusekonstruktion realisiert werden. Der thermische Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad, passend zum gewählten Schmierstoff.
Ja, der Innenring ist beidseitig herausnehmbar und vollständig vom Außenring trennbar. Dies erlaubt es, den Innenring getrennt auf den Wellensitz aufzubringen und den Außenring samt Rollensatz in das Gehäuse einzuführen. Beim Fügen der Baugruppen ist auf sauberes Ausrichten zu achten, um Beschädigungen der Laufbahnen zu vermeiden.
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