INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 17,31 € | 329,05 € |
| 5 | 34,63 € | 311,73 € |
Das Zylinderrollenlager SL014922 -C3 von INA ist ein zweireihiges, vollrolliges Festlager mit 110 mm Bohrung für hohe radiale Traglasten.
Dieses offene Zylinderrollenlager SL014922 -C3 kommt ohne Rollenkäfig aus. Durch die vollrollige Ausführung nimmt der Rollensatz den gesamten Laufbahnraum ein. Das Lager führt die Welle axial in beide Richtungen und stützt gleichzeitig sehr hohe Radialkräfte ab. Mit den Abmessungen 110 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite entspricht es der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Das Wälzlager deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ab.
Die Ausführung eignet sich für Einbauräume mit begrenztem radialem Platzbedarf bei gleichzeitig hohen Radiallasten sowie beidseitigen Axialkräften. Als Festlager fixiert die Einheit die axiale Position der Welle im Gehäuse. Durch den Verzicht auf einen Käfig nimmt das Wälzlager eine maximale Anzahl an Wälzkörpern auf. Dies ermöglicht eine hohe statische und dynamische Tragfähigkeit, geht jedoch mit einer geringeren Grenzdrehzahl im Vergleich zu käfiggeführten Lagern einher.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen auszugleichen, ohne dass sich die Rollen zwischen den Borden verspannen. Im zulässigen Temperaturbereich bis +150 Grad sowie bei festen Passungssitzen trägt das zusätzliche Spiel dazu bei, Verspannungen im Wälzkörpersatz zu reduzieren. Da der Außenring weder über Schmiernuten noch Schmierbohrungen verfügt, erfolgt die Schmierstoffversorgung über die umgebende Konstruktion.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Baubreite von 40 mm auf. Es handelt sich um ein zweireihiges Zylinderrollenlager in kompakter Ausführung nach Standardtoleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Vollrollige Lager besitzen keinen Käfig, der die Wälzkörper führt oder auf Abstand hält. Stattdessen ist der Laufraum komplett mit zylindrischen Rollen gefüllt. Dadurch nimmt die Kontaktfläche zu, was dem Wälzlager eine hohe radiale Belastbarkeit verleiht.
Die Spezifikation C3 weist eine radiale Lagerluft aus, die über dem Normalbereich liegt. Dies gleicht thermische Differenzen zwischen Innen- und Außenring aus. Bei erwärmungsbedingter Materialausdehnung oder festen Lagersitzen trägt das vergrößerte Betriebsspiel dazu bei, ein Klemmen der Rollen zu vermeiden.
Ein Festlager übernimmt die eindeutige axiale Führung der Welle gegenüber dem Gehäuse in beide Richtungen. Gleichzeitig nimmt das Bauteil radiale Kräfte auf. Axiale Sicherungselemente auf der Welle und im Gehäuse fixieren die Position der Ringe.
Da der Außenring keine Schmiernut und keine Bohrungen aufweist und das Lager offen ist, wird der Schmierstoff über das umgebende Gehäuse eingebracht. Das Bauteil lässt sich mit Fett oder Öl betreiben. Gehäuseseitige Dichtungen schützen vor Schmutzeintrag und Schmierstoffaustritt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Bei Einsätzen nahe den Grenzbereichen sind die Schmierstoffauswahl sowie externe Dichtungswerkstoffe auf diese thermischen Anforderungen abzustimmen.
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