NKE
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Das Zylinderrollenlager MRJ1.1/8 von NKE Steyr ist ein offenes, einreihiges Loslager mit 28,57 mm Bohrung für die Aufnahme hoher Radialkräfte.
Das Zylinderrollenlager MRJ1.1/8 von NKE Steyr nimmt als einreihiges Radial-Wälzlager hohe radiale Kräfte auf. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen bietet die Konstruktion eine hohe Steifigkeit im Betrieb. Das Modell verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt und den Reibungswiderstand gering hält. Da das Lager offen ausgeführt ist, lässt es sich direkt in bestehende Schmiersysteme einbinden. Es erfüllt die Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für industrielle Anwendungen.
Die Ausführung MRJ1.1/8 kommt vorwiegend in Lagerungen zum Einsatz, bei denen reine Radialbelastungen vorherrschen und axiale Längenänderungen der Welle auszugleichen sind. Die Konstruktion eignet sich für mechanische Aufbauten mit zölligen Wellenmaßen, die ohne axiale Lastaufnahme im Lager auskommen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 °C bis +150 °C bleibt die Lagerstelle über eine breite thermische Spanne betriebsbereit.
Bei diesem Lager ist der Außenring beidseitig abnehmbar ausgeführt, wodurch es als reines Loslager fungiert. Diese Bauweise ermöglicht einen zwangfreien Ausgleich axialer Wellendehnungen gegenüber dem Gehäuse. Der teilbare Aufbau erleichtert zudem die getrennte Montage von Innen- und Außenring im Wartungsfall. Da das Wälzlager offen gefertigt ist, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung gegen Schmutzeintrag. Vor dem Einbau sind die Abmessungen von 28,57 mm Bohrung, 71,43 mm Außendurchmesser sowie 20,63 mm Breite zu beachten.
Das Zylinderrollenlager MRJ1.1/8 weist einen Innendurchmesser von 28,57 mm, einen Außendurchmesser von 71,43 mm und eine Gesamtbreite von 20,63 mm auf. Diese zölligen Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zugehörigen Gehäusebohrungen im industriellen Maschinenbau.
Der Außenring des Lagers ist beidseitig abnehmbar und besitzt keine festen Borde für die Rollenführung. Die Welle kann sich dadurch im Lager axial frei verschieben, ohne Verspannungen zu erzeugen. Das Lager nimmt ausschließlich Radialkräfte auf und gleicht Wärmedehnungen der Welle im Betrieb eigenständig aus.
Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt Schmierstoff ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Sie können die Lagerstelle je nach Anforderung mit Schmierfett oder Schmieröl betreiben. Gleichzeitig muss die umliegende Gehäusekonstruktion mit externen Dichtungen versehen sein, um Schmierstoffverlust sowie das Eindringen von Schmutz zu verhindern.
Die normale Radiallagerluft bietet den vorgesehenen Standardspielraum zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum dient dazu, dass das Lager nach dem Fügen auf die Welle und unter üblichen Betriebstemperaturen leichtgängig ohne schädliche Verspannung läuft.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 °C bis +150 °C ausgelegt. Diese Spanne ermöglicht den Einsatz in unbeheizten Industrieumgebungen ebenso wie an Maschinenkomponenten mit spürbarer Wärmeentwicklung. Maßgeblich für die tatsächliche Grenze im Dauereinsatz ist neben dem Werkstoff auch die thermische Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Zylinderrollen gleichmäßig und hält sie auf definiertem Abstand zueinander. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit aus. Dadurch eignet sich dieser Käfigtyp für breite Standardanwendungen und nimmt die im Dauerbetrieb auftretenden Fliehkräfte auf.
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