NACHI
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Das einreihige Zylinderrollenlager NJ308 C3 von NACHI (40x90x23 mm) nimmt hohe Radialkräfte auf und ermöglicht als Stützlager axiale Verschiebungen.
Das Zylinderrollenlager NJ308 C3 von NACHI ist ein radial belastbares Wälzlager für industrielle Antriebs- und Maschinenkonzepte. Durch die zylindrische Rollengeometrie nimmt dieses Lager hohe Radialkräfte bei ausgeprägter Steifigkeit auf. Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 23 mm passt die Konstruktion in genormte Gehäusesitze. Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtung ermöglicht den direkten Anschluss an das Schmiersystem Ihrer Maschine.
Die Bauform NJ kommt vorrangig bei hohen Radialkräften zum Einsatz, wenn die Welle axial in einer Richtung geführt werden soll. Durch zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring fungiert die Ausführung als Stützlager. Sie nimmt Axialkräfte einseitig auf und lässt in der Gegenrichtung axiale Verschiebungen zu. Dies trägt dazu bei, thermisch bedingte Längenänderungen auszugleichen und Verspannungen im Wellensystem zu vermeiden.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft hin, die über dem normalen Grundbereich liegt. Dieses zusätzliche radiale Spiel gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Auch feste Passungen reduzieren das Betriebsspiel, weshalb C3 dazu beiträgt, ein Klemmen der Rollen zu vermeiden. Zudem vereinfacht der einseitig herausnehmbare Innenring die Montage, da Sie Innen- und Außenring separat einpressen können. Der Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Rollen und die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 definiert die Normmaße.
Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 23 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen der Baureihe NJ308. Durch die definierte Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 passt das Bauteil präzise in standardisierte Gehäuse sowie auf entsprechende Wellensitze.
Das Kurzzeichen NJ verweist auf eine Bauform mit zwei festen Bordanlagen am Außenring und einem festen Bord am Innenring. Dadurch fungiert das Bauteil als Stützlager: Es überträgt hohe Radiallasten sowie Führungskräfte in einer Axialrichtung, während es in Gegenrichtung eine Verschiebung der Welle erlaubt.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine Radiallagerluft, die über dem Normalbereich liegt. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse aus. Zudem bleibt auch bei festen Passungen ausreichend Betriebsspiel erhalten, um ein Klemmen der Wälzkörper zuverlässig zu verhindern.
Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben sowie ohne Nut oder Schmierbohrung im Außenring erfolgt die Schmierstoffversorgung über die Gehäuseumgebung der Konstruktion. Je nach Betriebsbedingungen wird Schmieröl oder Schmierfett eingesetzt, wobei die umgebende Gehäuseabdichtung das Eindringen von Fremdkörpern verhindert.
Die Konstruktion mit nur einem Bord am Innenring erlaubt das axiale Abziehen des Rings in eine Richtung. Diese Teilbarkeit vereinfacht Montage- und Wartungsarbeiten erheblich, da Innen- und Außenring separat voneinander montiert werden können. Das finale Fügen der Baugruppen erfolgt im letzten Montageschritt.
Verbaut ist ein Stahlblechkäfig, der die einreihig angeordneten Zylinderrollen führt und auf gleichmäßigem Abstand zueinander hält. Die Ausführung aus gepresstem Blech hält das rotierende Eigengewicht des Wälzkörpersatzes gering und ist für Standardanforderungen im industriellen Dauerbetrieb ausgelegt.
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