NKE
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Das Zylinderrollenlager NNCF5028 -V von NKE Steyr bietet als zweireihiges, vollrolliges Stützlager mit 140x210x95 mm sehr hohe radiale Belastbarkeit im Schwerlastbereich.
Das Zylinderrollenlager NNCF5028 -V ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager für industrielle Anwendungen mit sehr hohen Radiallasten. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt diese vollrollige Konstruktion den vorhandenen Bauraum komplett mit Zylinderrollen aus. NKE Steyr fertigt das Lager mit Normaltoleranz nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und normaler Radiallagerluft. Eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring vereinfacht die regelmäßige Versorgung mit Schmierstoff im laufenden Anlagenbetrieb.
Dieses zweireihige Zylinderrollenlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe Radialkräfte auf engem Raum wirken und gleichzeitig eine axiale Führung gefordert ist. Durch die Bauform als Stützlager nimmt das Lager axiale Führungskräfte in einer Richtung auf, lässt jedoch in Gegenrichtung einen definierten axialen Verschiebeweg zu. Typische Einsatzfelder finden sich im schweren Getriebebau, in Förderanlagen oder hochbelasteten Maschinenbau-Baugruppen. Für Anwendungen mit wechselnden Axialkräften in beide Richtungen ist die Konstruktion separat abzustützen.
Im Vergleich zu Lagern mit Wälzkörperkäfig erreicht die vollrollige Ausführung eine höhere radiale Tragfähigkeit, weil mehr Rollen gleichzeitig die Last aufnehmen. Beachten Sie bei der Auslegung, dass die Reibung zwischen den aneinanderliegenden Rollen die zulässige Grenzdrehzahl gegenüber Käfiglagern herabsetzt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, schützen externe Gehäusedichtungen vor Schmutz und Feuchtigkeit. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 140 mm, einen Außendurchmesser von 210 mm sowie eine Baubreite von 95 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen bestimmen den passenden Lagersitz auf Welle und Gehäuse. Prüfen Sie vor dem Einbau die Anschlussmaße der umgebenden Bauteile sorgfältig auf Übereinstimmung mit diesen Werten.
Bei einer vollrolligen Ausführung rollen die Zylinderrollen ohne zwischengeschalteten Käfig direkt aneinander ab. Dadurch lässt sich der Raum zwischen Innen- und Außenring mit der maximal möglichen Anzahl an Wälzkörpern füllen. Das Lager erreicht so eine besonders hohe radiale Belastbarkeit, eignet sich jedoch konstruktionsbedingt vorrangig für moderate Drehzahlen.
Als Stützlager führt das Bauteil die Welle in einer axialen Richtung über feste Borde am Innen- und Außenring. In die entgegengesetzte Richtung erlaubt das Lager einen axialen Verschiebeweg. Dadurch gleicht die Lagerstelle temperaturbedingte Längenausdehnungen der Welle aus, ohne dass schädliche axiale Zwangskräfte entstehen.
Über eine umlaufende Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen im Außenring gelangt das Schmiermittel direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Das System eignet sich für Schmierfett oder Schmieröl. Da das Bauteil offen und ohne eigene Dichtscheiben ausgeführt ist, sorgt ein externes Gehäusedichtungssystem für den Rückhalt des Schmierstoffs.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Lagerringe und Rollen ihre Formstabilität. Stimmen Sie den verwendeten Schmierstoff stets auf die im Betrieb tatsächlich auftretenden Umgebungstemperaturen und Lastbedingungen ab.
Die Toleranzklasse P0/PN entspricht dem Standard ABEC 1 und definiert die normalen Maß- und Lauftoleranzen für Industrie-Wälzlager. Sie regelt zulässige Abweichungen bei Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf. Für die überwiegende Zahl allgemeiner Maschinenbauanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine bewährte Passgenauigkeit bei standardisierten Gehäuse- und Wellenpassungen.
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