FAG
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Das Zylinderrollenlager NU218 -E-XL-M1-F1-J20AA-C3 von FAG bietet mit 90x160x30 mm eine stromisolierte Ausführung mit erhöhter C3-Lagerluft für anspruchsvolle Radialbelastungen.
Das Zylinderrollenlager NU218 -E-XL-M1-F1-J20AA-C3 von FAG ist als einreihiges Radial-Rollenlager für die Aufnahme hoher Radialkräfte konstruiert. Die zylindrischen Wälzkörper stehen im Linienkontakt mit den Laufbahnen, wodurch das Bauteil für hohe radiale Tragfähigkeiten ausgelegt ist. Mit den Hauptabmessungen von 90 mm Bohrungsdurchmesser, 160 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite fügt sich dieses Wälzlager in genormte Konstruktionen ein. Als Loslager der Bauform NU ermöglicht es den axialen Längenausgleich direkt im Lagerinneren.
Konstrukteure wählen das Zylinderrollenlager NU218 -E-XL-M1-F1-J20AA-C3 gezielt für Einbaustellen, an denen elektrische Spannungen auftreten können. Durch die integrierte Stromisolierung dämmt das Lager parasitäre Ströme ein und wirkt typischen Schäden wie Riffelbildung an den Laufbahnen entgegen. Gleichzeitig nimmt die Loslager-Konstruktion temperaturbedingte Längenänderungen der Welle auf. Der beidseitig herausnehmbare Innenring erleichtert die getrennte Montage von Welle und Gehäuse in industriellen Lagerungsanordnungen.
Die Kombination aus stromisolierender Ausführung und der Lagerluftklasse C3 ist auf anspruchsvolle thermische sowie elektrische Betriebsbedingungen ausgelegt. Erhöhte Lagerluft bedeutet ein größeres radiales Spiel zwischen Rollen und Laufbahnen im Ausgangszustand. Dadurch gleicht das Lager betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen aus, ohne dass die Wälzkörper verspannt werden. Die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 unterstützt zudem maßhaltige Anschlussflächen für die Integration in Gehäusestrukturen.
Die Maße betragen 90 mm Innendurchmesser, 160 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite. Als einreihiges Rollenlager in metrischer Normbaugröße ist die Ausführung für passgenaue Gehäuseaufnahmen und zylindrische Wellensitze konstruiert.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen. Das Bauteil fungiert als reines Loslager, das axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse im Lagerinneren aufnimmt.
Die Stromisolierung dient dem Schutz vor schädlichem Durchtritt elektrischer Ströme zwischen Welle und Gehäuse. Unkontrollierter Stromfluss kann Funkenüberschläge an den Kontaktflächen hervorrufen, die zu Krater- oder Riffelbildung führen. Die isolierende Schicht schützt die Struktur der Laufbahnen und trägt zur Schonung des Schmierstoffs bei.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine radiale Lagerluft, die über der Normalluft liegt. Dieses vergrößerte Betriebsspiel ist vorteilhaft, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungssitze das Spiel beim Aufpressen reduzieren. Dadurch wird einem Verklemmen der Wälzkörper vorgebeugt.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, international auch als ABEC 1 geführt. Diese Norm definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für Industrieanwendungen und unterstützt eine verlässliche Passgenauigkeit bei der Wellen- und Gehäusemontage.
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