FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 64,81 € | 583,28 € |
Das Zylinderrollenlager NJ1030 -M1-C3 von FAG bietet mit den Maßen 150x225x35 mm, Messingkäfig und vergrößerter C3-Lagerluft hohe radiale Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das einreihige Zylinderrollenlager NJ1030 -M1-C3 von FAG nimmt primär schwere Radialkräfte auf und führt Wellen als Stützlager axial in einer Richtung. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Lager direkt in geschmierte Gehäusekonstruktionen integrieren. Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm und einer Breite von 35 mm kommt dieses Wälzlager in industriellen Maschinenkonstruktionen zum Einsatz, die thermische Ausdehnungen ausgleichen müssen.
Typische Anwendungsbereiche dieses Zylinderrollenlagers liegen im schweren Maschinen- und Getriebebau sowie bei Industrieantrieben, in denen hohe radiale Kräfte auf die Welle wirken. Durch die Bauform NJ fungiert das Lager als Stützlager: Der Innenring besitzt einen festen Bord und lässt sich einseitig herausnehmen. Dies ermöglicht einen axialen Verschiebeweg in Gegenrichtung, sodass Längenänderungen der Welle durch Temperaturunterschiede im laufenden Betrieb ausgeglichen werden, ohne Verspannungen im Lagersitz zu erzeugen.
Das Nachsetzzeichen M1 kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der die Rollen führt und auch bei mechanischen Schwingungen oder raschen Drehzahlwechseln formstabil bleibt. Die Lagerluft C3 bezeichnet eine gegenüber der Normalluft vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum verhindert, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung zwischen -30 und +150 Grad oder durch feste Passungen verklemmt. Da es sich um ein offenes Lager der Toleranzklasse P0/PN handelt, erfordert der Einbau eine saubere externe Gehäusedichtung.
Als Stützlager der Bauform NJ nimmt das Wälzlager hohe Radialkräfte auf und führt die Welle zusätzlich axial in einer Richtung. Der Innenring besitzt einen bordseitigen Anschlag und ist zur anderen Seite hin zerlegbar. Diese Konstruktion erlaubt eine begrenzte axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse, wodurch Wärmedehnungen ohne schädliche Zwangskräfte aufgenommen werden.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm sowie eine Gesamtbreite von 35 mm. Die Maß- und Formgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normal (ABEC 1). Konstrukteure stimmen diese Abmessungen bei der Fertigung von Wellensitzen und Gehäusebohrungen ab, um einen passgenauen Sitz des einreihigen Lagers zu erreichen.
Die Einstufung in die Lagerluft C3 bedeutet, dass das Lager vor dem Einbau ein größeres radiales Spiel als die Standardausführung aufweist. Dies gleicht die Verengung des Lagerluftspalts aus, die beim Aufpressen des Innenrings auf die Welle oder durch betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entsteht. So bleibt der reibungsarme Lauf auch unter thermischer Belastung erhalten.
Der mit M1 bezeichnete Messingkäfig zeichnet sich durch Formstabilität und Beständigkeit gegenüber Schmiermittelzusätzen aus. Die massive Messingausführung ist auch für mechanische Vibrationen und Beschleunigungskräfte ausgelegt. Das Material besitzt günstige Notlaufeigenschaften bei kurzzeitigen Schmierstoffengpässen und eignet sich für anspruchsvolle Industrieumgebungen im spezifizierten Temperaturbereich.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten die Lagerringe, der Messingkäfig und die Wälzkörper ihre Maßstabilität. Da das offene Lager keine eigenen Dichtungen besitzt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze maßgeblich von der thermischen Belastbarkeit des verwendeten Schmierstoffs sowie den externen Gehäusedichtungen ab.
Da das Lager werkseitig offen ausgeführt ist und der Außenring keine Schmiernut oder Schmierbohrung aufweist, erfolgt die Schmierstoffversorgung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Anwender können je nach Drehzahl und Betriebsbedingungen Schmieröl oder Schmierfett einsetzen. Eine externe Gehäusedichtung verhindert dabei das Eindringen von Schmutzpartikeln und schützt das System vor Schmierstoffverlust.
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