INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 34,22 € | 650,16 € |
| 3 | 68,44 € | 615,94 € |
Das Zylinderrollenlager SL045026 -D von INA ist ein zweireihiges, vollrolliges Festlager mit den Abmessungen 130x200x95 mm für hohe Radialkräfte.
Das Zylinderrollenlager SL045026 -D von INA zeichnet sich durch seine zweireihige, vollrollige Ausführung ohne Käfig aus. Durch den Verzicht auf einen Käfig nimmt das Lager die maximal mögliche Anzahl an Rollen auf, was eine hohe radiale Belastbarkeit ermöglicht. Als offenes Festlager führt es die Welle axial in beide Richtungen. Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und 95 mm Breite kommt diese Ausführung im Maschinenbau und in industriellen Hebezeugen zum Einsatz.
Dieses zweireihige Zylinderrollenlager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit hohen Radiallasten bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen. Typische Einsatzbereiche sind Seilscheibenlagerungen sowie schwere Förder- und Antriebstechnik. Durch die Ringnut im Außenring lässt sich das Lager axial über Sicherungsringe im Gehäuse fixieren. Die Ausführung als Festlager nimmt neben den dominierenden Radialkräften auch axiale Führungskräfte in beide Richtungen auf. Für den zulässigen Betriebsbereich ist eine Umgebungstemperatur von -20 bis +80 Grad vorgesehen.
Konstrukteure und Instandhalter sollten berücksichtigen, dass vollrollige Zylinderrollenlager eine höhere Tragfähigkeit als käfiggeführte Varianten bieten, jedoch geringere Grenzdrehzahlen erlauben. Das Lager SL045026 -D besitzt normale Radiallagerluft sowie die Normtoleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Für eine geordnete Schmierstoffversorgung verfügt das Lager über eine umlaufende Schmiernut und radiale Schmierbohrungen im Innen- sowie Außenring. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, muss die Anschlusskonstruktion vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust schützen.
Mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 95 mm benötigt das Lager einen entsprechenden Einbauraum auf der Welle sowie im Gehäuse. Diese genormten Hauptabmessungen erleichtern die Zuordnung beim Austausch im industriellen Instandhaltungsbereich.
Bei einem vollrolligen Wälzlager entfällt der Käfig, sodass der freie Raum zwischen den Ringen vollständig mit Zylinderrollen gefüllt ist. Dadurch steht eine größere Kontaktfläche für die Kraftübertragung zur Verfügung, was die radiale Belastbarkeit steigert. Allerdings bedingt die gegenseitige Rollenberührung geringere Grenzdrehzahlen als bei Käfiglagern.
Über eine umlaufende Schmiernut und radiale Schmierbohrungen im Innen- sowie im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in das Wälzkörpersystem einbringen. Dieser Schmierkanal ermöglicht es, Schmierfett oder Schmieröl bei der Wartung gezielt zuzuführen, um Reibung im Betrieb zu mindern.
Über die Ringnut im Außenring lässt sich das Lager axial in der Gehäusebohrung befestigen, beispielsweise mithilfe passender Sicherungsringe. Diese Konstruktion spart axialen Bauraum ein, da keine zusätzlichen Gehäusedeckel für die axiale Fixierung der Lagerringe erforderlich sind, was die Montage vereinfacht.
Der ausgelegte Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +80 Grad. Für den Betrieb in diesem Temperaturfenster ist die Wahl eines abgestimmten Schmierstoffs entscheidend, der bei niedrigen Temperaturen nicht verhärtet und bei Betriebstemperaturen bis +80 Grad einen tragfähigen Schmierfilm auf den Rollenbahnen bildet.
Da dieses Zylinderrollenlager als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, liegen die Rollenreihen frei. Um den Eintrag von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit zu minimieren und Schmierstoffverluste zu vermeiden, sollte die umgebende Konstruktion mit externen Dichtelementen wie Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen versehen werden.
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