KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,55 € | 29,48 € |
| 35 | 3,10 € | 27,93 € |
Das Zylinderrollenlager NU207 C3 von JTEKT-KOYO nimmt hohe Radialkräfte auf und ermöglicht dank herausnehmbarem Innenring einen zwangfreien Längenausgleich.
Das Zylinderrollenlager NU207 C3 von JTEKT-KOYO ist ein offenes, einreihiges Radial-Rollenlager für industrielle Anwendungen. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Breite von 17 mm eignet sich das Wälzlager für kompakte Konstruktionen mit hohen radialen Belastungen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Rollenkörper auf gleichmäßigem Abstand. Da das Bauteil ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, lässt es sich flexibel in öl- oder fettgeschmierte Gesamtsysteme integrieren.
Dieses Wälzlager dient vorrangig der Aufnahme hoher Radiallasten bei rotierenden Wellen. In der Praxis nutzen Konstrukteure die Ausführung NU gezielt als Loslager. Da der Innenring keine Borde besitzt, lässt er sich beidseitig herausnehmen. Dies ermöglicht thermisch bedingte Längenänderungen der Welle direkt im Lager auszugleichen, ohne dass axiale Zwangsspannungen entstehen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die Ausführung mit vergrößerter Radiallagerluft C3 bietet mehr radiales Spiel als die Standardausführung. Das wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Zudem erleichtert der getrennt montierbare Innenring den Ein- und Ausbau der Lagerung. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 17 mm entspricht dieses Lager der genormten Hauptabmessung. Diese Werte ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäusebohrungen und auf entsprechenden Wellensitzen für einreihige Radial-Rollenlager dieser Baugröße.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig axial verschieben und komplett herausnehmen. Das Lager fungiert als reines Loslager und gleicht Wärmedehnungen der Welle zwangfrei aus.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen mindert das Risiko von Verspannungen, wenn feste Wellenpassungen den Innenring dehnen oder im Betrieb nennenswerte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen.
Als offenes Lager besitzt es keine integrierten Dichtscheiben. Diese Bauart eignet sich für Lagerstellen, die an einen zentralen Schmierkreislauf angeschlossen sind oder über externe Gehäusedichtungen geschützt werden. Zudem erlaubt die offene Bauform eine gezielte Erstbefettung mit anwendungsspezifischen Schmierstoffen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Maßstabilität der Ringe und der Stahlblechkäfig sind auf dieses thermische Fenster abgestimmt. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass der verwendete Schmierstoff für die jeweiligen Einsatztemperaturen geeignet ist.
Ein Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper vibrationsarm auf Abstand und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung im Betrieb. Stahlblechkäfige bieten eine gute Festigkeit bei geringem Eigengewicht und eignen sich für Standard-Betriebstemperaturen bis 120 Grad Celsius.