KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,18 € | 60,43 € |
| 30 | 6,36 € | 57,25 € |
Das Zylinderrollenlager NJ2308 C3 von JTEKT-KOYO bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei 40 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager NJ2308 C3 von JTEKT-KOYO nimmt vorwiegend schwere Radialkräfte auf. Als offenes Wälzlager ohne Dichtungen konzipiert, läuft die Konstruktion direkt im bauseitigen Schmierkreislauf. Durch den modifizierten Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahn bewältigt das Rollenlager hohe Belastungen bei hoher Formsteifigkeit. Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm zwischen den Borden.
Konstrukteure wählen diese Ausführung vor allem für Wellenlagerungen mit ausgeprägter Radiallast. Die Bauform NJ fungiert als Stützlager: Sie führt die Welle in eine axiale Richtung und lässt in Gegenrichtung einen Verschiebeweg zu. Dies ermöglicht den Ausgleich temperaturbedingter Längenänderungen von Wellen ohne axiale Verspannung. Der einseitig herausnehmbare Innenring erleichtert zudem die getrennte Montage in Gehäuse und auf die Welle.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber dem Standardbereich leicht vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn betriebliche Erwärmung oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Beachten Sie beim Einbau die korrekte axiale Einbaurichtung des Bordrings.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 33 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen erlauben den direkten Einbau in normgerechte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze.
Die Bauform NJ besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt das Lager Axialkräfte aus einer Richtung auf, während die Welle in Gegenrichtung axial beweglich bleibt. Diese Eigenschaft definiert das Lager mechanisch als Stützlager für geführte Wellenlagerungen.
Die Lagerluftgruppe C3 bietet im Ausgangszustand mehr radiales Spiel als die Normalausführung. Wenn feste Passungen auf Welle und Gehäuse montiert werden oder betriebsbedingt starke Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten, verengt sich dieser Raum. Das vergrößerte Spiel trägt dazu bei, solche Maßänderungen auszugleichen.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben benötigt dieses Bauteil eine externe Schmierstoffversorgung über das Aggregat. Das Lager lässt sich je nach Konstruktion mit Schmieröl oder geeignetem Lagerfett betreiben. Der Außenring besitzt keine Schmierbohrung oder Umfangsnut, weshalb das Schmiermittel seitlich zugeführt werden muss.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten die Komponenten ihre Formstabilität. Begrenzende Faktoren im praktischen Dauerbetrieb sind neben dem Schmierstoff auch die thermische Stabilität der Anschlussbauteile.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die Zylinderrollen auf präzisem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper. Er weist ein geringes Eigengewicht sowie Festigkeit gegenüber Beschleunigungskräften auf, was einen ruhigen Lauf bei industriellen Drehzahlbereichen unterstützt.