NUP248 -E-M1A-C3 Zylinderrollenlager von FAG
NUP248 -E-M1A-C3 Zylinderrollenlager von FAG

FAG

Zylinderrollenlager FAG NUP248 -E-M1A-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
240 mm
Außendurchmesser
440 mm
Breite
72 mm
Rollenreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messing-Massivkäfig, außenbordgeführt
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Nut/Schmierbohrung
Bauform
Festlager
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
70 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Zylinderrollenlager FAG NUP248 -E-M1A-C3
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Zylinderrollenlager FAG NUP248 -E-M1A-C3

Das Zylinderrollenlager NUP248 -E-XL-M1A-C3 von FAG bietet als Festlager mit 240x440x72 mm hohe radiale Tragfähigkeit und beidseitige axiale Führung.

Das Zylinderrollenlager NUP248 -E-XL-M1A-C3 von FAG ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Bei Abmessungen von 240 mm Bohrung, 440 mm Außendurchmesser und 72 mm Breite nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte auf. Als offenes Lager konzipiert, lässt sich das Bauteil direkt in ein geschmiertes Maschinengehäuse integrieren. Ausgelegt ist es für Dauerbelastungen in einem Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.

Wofür eignet sich das Zylinderrollenlager NUP248 -E-XL-M1A-C3 im Betrieb?

Dieses Lager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo schwere Wellen radial abgestützt und axial in beide Richtungen fixiert werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich im industriellen Großmaschinenbau, in schweren Getrieben oder stationären Großlagerungen. Durch die zylindrischen Rollen überträgt das Bauteil Stoßkräfte und Radiallasten bei hoher Steifigkeit. Die Bauform NUP übernimmt dabei zugleich die Führungsaufgabe einer Festlagerung.

Welche Funktion haben die C3-Lagerluft und der Messingkäfig M1A?

Der Kennbuchstabe C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Diese Ausführung trägt dazu bei, ein Verklemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn im Betrieb Erwärmung auftritt oder feste Passungen die Lagerringe aufweiten. Ergänzt wird die Ausführung durch das Kürzel M1A, das einen massiven, außenbordgeführten Messingkäfig kennzeichnet. Dieser Käfig führt die Rollen auch bei Schwingungen stabil. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäuse.

Welche Maße hat das Zylinderrollenlager NUP248 -E-XL-M1A-C3?

Mit einer Bohrung von 240 mm, einem Außendurchmesser von 440 mm und einer Breite von 72 mm entspricht das Lager der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Es ist als einreihiges, offenes Zylinderrollenlager ohne Dichtungen ausgeführt.

Was zeichnet die Bauform NUP bei diesem Lager aus?

Als Festlager besitzt die Bauform NUP am Außenring zwei feste Borde sowie am Innenring einen festen Bord und eine lose Bordscheibe. Dadurch nimmt das Lager hohe Radialkräfte auf und führt die gelagerte Welle axial in beide Richtungen.

Welche Bedeutung hat die Lagerluft C3?

Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radialluft gegenüber der Normalluft. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen dient dazu, thermische Dehnungen im Betrieb oder Maßänderungen durch feste Passungen spannungsarm auszugleichen.

Wodurch zeichnet sich der Messingkäfig M1A aus?

M1A steht für einen massiven Messingkäfig, der am Außenring geführt wird. Messing zeichnet sich durch Festigkeit sowie günstige Reibwerte aus. Die bordgeführte Konstruktion stabilisiert den Käfig bei Schwingungen und dynamischen Beanspruchungen.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Lager einsetzen?

Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten die metallischen Lagerelemente ihre Formstabilität. Die im konkreten Anwendungsfall erreichbare Grenztemperatur richtet sich nach dem eingesetzten Schmierstoff im Gehäuse.

Wie wird das offene Zylinderrollenlager geschmiert?

Da dieses Modell werkseitig ohne Dichtscheiben sowie ohne Nut oder Schmierbohrung im Außenring gefertigt wird, muss die Schmierung über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen. Das Schmiermittel, meist Öl oder Schmierfett, wird dabei seitlich an die offenen Wälzkörper herangeführt.

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