NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,49 € | 47,34 € |
| 35 | 4,99 € | 44,84 € |
Das Zylinderrollenlager N207 W von NSK mit 35 mm Bohrung bietet als einreihiges Loslager hohe radiale Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Zylinderrollenlager N207 W von NSK ist ein einreihiges Radial-Wälzlager mit den Maßen 35x72x17 mm. In dieser N-Ausführung besitzt das Lager zwei feste Borde am Innenring, während der Außenring bordlos und beidseitig abnehmbar bleibt. Diese Konstruktion gleicht Längenänderungen der Welle durch thermische Einflüsse zwangfrei aus. Ein Stahlblechkäfig hält die Rollen auf definiertem Abstand, während das offene Lager eine flexible Schmierung mit Öl oder Fett erlaubt.
Konstrukteure setzen dieses Zylinderrollenlager gezielt an Lagerstellen ein, an denen reine Radialkräfte wirken und axiale Wärmeausdehnungen der Welle kompensiert werden müssen. Da der Außenring keine Borde besitzt, nimmt die Bauform keine axialen Führungskräfte auf. Typische Einsatzbereiche finden sich an Wellenlagerungen, bei denen Längenänderungen zwangfrei aufgenommen werden müssen. Das Lager wird bevorzugt in Kombination mit einem Festlager verwendet, um Wellenführungen statisch bestimmt auszulegen und Verspannungen im Betrieb zu vermeiden.
Der beidseitig abnehmbare Außenring erleichtert die Montage und Wartung. Sie können Innen- und Außenring getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren, was die Handhabung bei engen Einbauverhältnissen vereinfacht. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 deckt das Lager gängige industrielle Einpassungen ab. Da es sich um ein ungedichtetes Lager ohne integrierte Schmierbohrung handelt, muss die umgebende Gehäusekonstruktion das Schmiermittel halten und Verunreinigungen wirksam durch externe Dichtungen abwehren.
Bei der Bauform N verfügt der Innenring über zwei feste Borde zur Führung der Zylinderrollen, während der Außenring bordlos ist. Dadurch lässt sich der Außenring beidseitig abziehen. Das Lager fungiert als reines Loslager, das ausschließlich radiale Kräfte überträgt und axiale Verschiebungen der Welle zwangfrei aufnimmt.
Dieses Lager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Baubreite von 17 mm auf. Diese Maße entsprechen den standardisierten Abmessungen für die Baureihe N207. Dank der zylindrischen Bohrung lässt sich der Innenring direkt auf eine zylindrisch geschliffene Welle montieren.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die thermische Einsatzgrenze wird in der Praxis im Wesentlichen durch den gewählten Schmierstoff sowie die Maßstabilität der Lagerkomponenten bestimmt. Für den Betrieb innerhalb dieser Spanne muss das Schmiermittel auf die tatsächliche Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das definierte radiale Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im Ausgangszustand. Sie dient dazu, Passungsübermaße beim Einpressen sowie thermische Ausdehnungen der Lagerringe während des Betriebs auszugleichen, ohne dass eine schädliche interne Vorspannung entsteht.
Da es sich um ein ungedichtetes Lager ohne integrierte Schmierstofffüllung handelt, erfordert es eine externe Schmierung über das Gehäuse. Je nach Konstruktion eignen sich Ölschmierung oder Schmierfett. Externe Wellendichtringe am Gehäusedeckel schützen den Innenraum des Lagers vor Schmutzeintrag und verhindern das Austreten des Schmierstoffs.
Der Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Rollen einreihig und verhindert die Berührung benachbarter Wälzkörper. Gegenüber massiven Metallkäfigen zeichnet er sich durch ein geringeres Eigengewicht aus, was die Trägheitskräfte bei Drehzahländerungen reduziert. Er eignet sich für Standardanwendungen innerhalb des angegebenen Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad.
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