NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,10 € | 39,91 € |
| 35 | 4,20 € | 37,81 € |
Das Zylinderrollenlager NU309 von NACHI bietet mit 45x100x25 mm Maßen eine hoch belastbare Loslager-Lösung zur Aufnahme starker Radialkräfte bei axialer Verschiebbarkeit.
Mit dem Zylinderrollenlager NU309 erhalten Konstrukteure und Instandhalter ein einreihiges Radial-Wälzlager nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Das offene Lager ohne Dichtung verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig, der die Rollenkörper führt. Durch den linienförmigen Kontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt diese Bauart hohe radiale Lasten auf. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager dient vorrangig der Aufnahme hoher Radialbelastungen bei Wellenlagerungen mit axialer Verschiebbarkeit. Durch den beidseitig herausnehmbaren Innenring eignet sich die Bauform NU als reines Loslager. Treten im Betrieb thermische Längenänderungen der Welle auf, gleicht das Lager diesen axialen Versatz widerstandsarm direkt im Wälzkörperraum aus. Reine Axialkräfte kann diese Ausführung bauartbedingt nicht aufnehmen, weshalb stets ein separates Festlager auf der Welle erforderlich ist.
Die NU-Konstruktion besitzt zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring separat auf die Welle montieren und einschieben, was die Montage und Wartung erleichtert. Mit normaler Radiallagerluft versehen, verlangt das Bauteil sorgfältig abgestimmte Passungssitze auf Welle und Gehäuse. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist und das Lager offen bleibt, muss die Schmierstoffversorgung über das Gehäusesystem erfolgen.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 25 mm entspricht das Bauteil genormten Abmessungen. Diese Maße ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Baugruppen. Vor dem Einbau sollten Wellensitz und Gehäusebohrung auf diese Nennmaße und die vorgegebenen Passungstoleranzen geprüft werden.
Bei der Bauform NU verfügt der Außenring über zwei feste Führungsborde, während der Innenring ohne Borde ausgeführt ist. Der Innenring lässt sich dadurch zu beiden Seiten axial herausnehmen. Diese Eigenschaft ermöglicht einen zwangfreien Ausgleich von Wärmeausdehnungen der Welle innerhalb des Lagers und vereinfacht Montageabläufe.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Der integrierte Stahlblechkäfig behält in dieser Temperaturspanne seine mechanische Stabilität. Um Schäden zu vermeiden, muss der gewählte Schmierstoff, ob Fett oder Schmieröl, für die jeweilige Einsatztemperatur der Anwendung freigegeben sein.
Ausgeführt ist die Variante mit normaler Radiallagerluft, abgestimmt auf übliche Passungsverhältnisse und moderate Betriebstemperaturen. Die Lagerluft beschreibt den internen radialen Spielraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Bei Passungen mit hohem Übermaß verringert sich dieses Betriebsspiel nach dem Aufpressen entsprechend.
Als offenes Wälzlager besitzt die Ausführung NU309 keine integrierten Dichtscheiben. Das Lagerinnere muss daher durch Dichtungen im umliegenden Gehäuse vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeit geschützt werden. Gleichzeitig verhindert eine fachgerechte Gehäuseabdichtung das Austreten des Schmierstoffs während des laufenden Betriebs.
Gefertigt wird die Ausführung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise dem Standard ABEC 1. Dies definiert die zulässigen Maß-, Form- und Lauftoleranzen für normale industrielle Einsatzzwecke. Damit fügt sich das Wälzlager präzise in genormte Gehäuse- und Wellenpassungen des Maschinenbaus ein.
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