NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 64,84 € | 1.232,11 € |
| 3 | 129,70 € | 1.167,25 € |
Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtung lässt sich das Wälzlager flexibel in bestehende Schmierkreisläufe einbinden. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), wodurch es gängigen Industrieanforderungen entspricht. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper bei Einsatztemperaturen von -30 bis +150 Grad.
Konstruktionen mit schweren rotierenden Wellen profitieren von der hohen radialen Belastbarkeit dieser Baugröße. Als Stützlager der Bauform NJ verfügt das Lager über zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt es neben dominierenden Radialkräften auch einseitige Axialbelastungen auf und begrenzt axiale Verschiebungen in einer Richtung. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Industriegetrieben und Großmaschinen mit massiven Wellendurchmessern von 180 mm.
Der massive Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit gegenüber Schwingungen, Stößen sowie Beschleunigungen aus und eignet sich für anspruchsvolle Schmierbedingungen. Die Nachsetzzeichen-Kombination weist zudem die vergrößerte Radiallagerluft C3 auf. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen trägt dazu bei, ein Verspannen des Lagers zu vermeiden, falls im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen zu einer radialen Einengung führen. Zudem erleichtert der einseitig herausnehmbare Innenring die getrennte Montage beider Lagerringe.
Ein einreihiges Zylinderrollenlager der Baureihe 22 mit Stützlagerfunktion. Das Lager besitzt die Hauptabmessungen 180 mm Bohrungsdurchmesser, 320 mm Außendurchmesser sowie 86 mm Breite. Es verfügt über einen festen Innenringbord, zwei Außenringborde, einen massiven Messingkäfig und erhöhte Radiallagerluft nach Klasse C3.
Die Bauform NJ fungiert als Stützlager. Der Außenring besitzt zwei feste Führungsborde, während der Innenring einen festen Bord aufweist. Diese Konstruktion führt die Welle in eine axiale Richtung und gleicht Längenänderungen in Gegenrichtung innerhalb des Lagers aus. Der Innenring lässt sich zur Montage einseitig abziehen.
C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das Spiel zwischen Rollen und Laufbahnen ist größer bemessen. Dadurch bleibt auch bei betriebsbedingter Erwärmung oder strammen Passungssitzen auf der Welle genügend Betriebsspiel erhalten, um ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden.
Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Stabilität bei starker Beanspruchung, Vibrationen oder schnellen Drehzahlwechseln. Das Material verhält sich auch bei höheren Betriebstemperaturen formstabil und zeigt günstige Notlaufeigenschaften bei zeitweisem Schmierstoffmangel im Kontakt mit den stählernen Rollen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Da das Lager offen ausgeführt ist und keine elastischen Dichtelemente besitzt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze maßgeblich vom verwendeten Schmierstoff sowie der externen Gehäuseabdichtung ab.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der internationalen Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie schwerer Industrieantriebe mit präziser Laufgenauigkeit ab.
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