FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 120,70 € | 2.293,28 € |
| 3 | 241,40 € | 2.172,58 € |
Das einreihige Zylinderrollenlager NU2238 -E-M1 von FAG bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei Hauptabmessungen von 190x340x92 mm für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Zylinderrollenlager NU2238 -E-M1 von FAG Wälzlager ist als einreihiges Radial-Rollenlager für die Aufnahme hoher radialer Kräfte konzipiert. Dank der zylindrischen Rollengeometrie liegt eine linienförmige Berührung an den Laufbahnen vor. Die Ausführung als Loslager gleicht thermisch bedingte Längenänderungen der Welle innerhalb der Lagerstelle zwangfrei aus. Mit Normaltoleranz nach P0/PN bzw. ABEC 1 und normaler Radiallagerluft eignet sich dieses Wälzlager für klassische Einbausituationen im Maschinenbau.
Konstrukteure nutzen diese Lagerung vor allem dort, wo hohe Radialkräfte auf schweren Wellen wirken und axiale Verschiebungen stattfinden. Typische Einsatzbereiche sind Lagerstellen mit rein radialen Belastungen und axialem Ausgleichsbedarf. Da der Außenring zwei feste Borde besitzt, führt er den Rollensatz samt Käfig, während der bordlose Innenring axiale Relativbewegungen der Welle ungehindert zulässt. Dadurch entstehen keine verspannenden Axialkräfte im Gehäuse.
Der massive Messingkäfig (Kennzeichnung M1) verleiht dem Rollensatz mechanische Stabilität und bewährt sich besonders bei starken Vibrationen oder wechselnden Drehzahlen. Messing verfügt über günstige Notlaufeigenschaften und widersteht Stoßbelastungen. Zusammen mit dem offenen Design ist das Wälzlager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Da der Außenring weder über Schmiernuten noch Schmierbohrungen verfügt, erfolgt die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl direkt über die umliegende Gehäusekonstruktion.
Die Hauptabmessungen betragen 190 mm Innendurchmesser, 340 mm Außendurchmesser und 92 mm Baubreite. Diese genormten Maße ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellenzapfen und in Gehäusebohrungen des schweren Maschinenbaus.
Diese Bauform kennzeichnet ein Loslager mit zwei festen Borden am Außenring und einem bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich beidseitig herausnehmen, was die Montage erleichtert und den Ausgleich von Wärmedehnungen der Welle direkt im Lagerinneren ermöglicht.
Das Kurzzeichen E steht für eine verstärkte Innenausführung mit gesteigerter Tragfähigkeit. Der Zusatz M1 bezeichnet einen massiven Messingkäfig, der die zylindrischen Rollen auch unter anspruchsvollen Schwingungsbedingungen auf Abstand führt.
Gefertigt ist das Bauteil mit normaler Radiallagerluft sowie Toleranzen nach Klasse P0/PN (entsprechend ABEC 1). Diese Einstufung erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen für industrielle Standardanwendungen im Maschinenbau.
Da das Zylinderrollenlager als offenes Lager ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, übernimmt die umgebende Konstruktion den Schutz. Je nach Einsatzfall kommen externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthe zum Einsatz, um Schmierstoffverlust und Schmutzeintritt zu verhindern.
Der zulässige Temperatureinsatzbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der Messingkäfig sind für diese Spanne formstabil. Das Schmiermittel muss auf die jeweils herrschende Betriebstemperatur abgestimmt werden.
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