INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,62 € | 448,85 € |
| 3 | 47,24 € | 425,23 € |
Das einreihige Zylinderrollenlager SL182220 von INA bietet als vollrolliges Stützlager mit 100 mm Bohrung hohe radiale Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Zylinderrollenlager SL182220 dient der Aufnahme hoher Radiallasten in kompakten Bauräumen. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt diese Ausführung das Lagervolumen für die größtmögliche Anzahl an zylindrischen Rollen. Mit einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 46 mm fungiert das Lager als hoch belastbares Bauteil im Maschinenbau. Die offene Konstruktion ermöglicht eine direkte Zufuhr von Schmierstoff über das umgebende Lagergehäuse.
Vollrollige Zylinderrollenlager eignen sich vorrangig für Anwendungen, bei denen sehr hohe Querkräfte wirken und moderate Drehzahlen gefordert sind. Da keine Käfigstege vorhanden sind, vergrößert sich die wirksame Kontaktfläche im Rollensatz wesentlich gegenüber käfiggeführten Lagern. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt, was den Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen ermöglicht.
In der Funktion als Stützlager lässt das Bauteil einen definierten axialen Verschiebeweg der Welle gegenüber dem Gehäuse zu, während Querkräfte abgestützt werden. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft. Da der Außenring weder über Schmiernuten noch über Schmierbohrungen verfügt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich. Externe Gehäusedichtungen dienen dabei dem Schutz vor Verunreinigungen und Schmierstoffverlust.
Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 46 mm entspricht das Bauteil genormten Dimensionen. Diese Hauptabmessungen erlauben die Integration auf zylindrischen Wellensitzen und in passenden Lagergehäusen im Maschinenbau.
Bei einer vollrolligen Konstruktion entfällt der Käfig, sodass der Zwischenraum komplett mit Zylinderrollen gefüllt ist. Diese dichte Anordnung vergrößert die wirksame Kontaktfläche, wodurch sich die radiale Belastbarkeit erhöht. Konstruktionsbedingt fallen die zulässigen Drehzahlen etwas niedriger aus als bei Lagern mit Käfigführung.
Als Stützlager stützt diese Ausführung primär radiale Kräfte ab und ermöglicht gleichzeitig einen begrenzten axialen Verschiebeweg. Dadurch lassen sich wärmebedingte Längenänderungen der Welle im laufenden Betrieb ausgleichen, ohne dass es zu axialen Verspannungen der Lagerstelle kommt.
Da weder Dichtscheiben noch Schmiernuten oder Schmierbohrungen am Außenring vorhanden sind, erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich über die umgebende Konstruktion. Externe Dichtungen im Lagergehäuse dienen dazu, das Austreten von Schmiermittel sowie den Eintritt von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Ringe und Rollen ihre vorgesehene Formstabilität, sofern das eingesetzte Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt ist.
Gefertigt wird dieses Lager in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft. Diese Spezifikation bietet eine verlässliche Maßgenauigkeit für standardisierte Passungsauslegungen, ohne besondere Vorhalte für extreme Temperaturdifferenzen zu erfordern.
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