N317 -E-XL-M1-C3 Zylinderrollenlager von FAG
N317 -E-XL-M1-C3 Zylinderrollenlager von FAG

FAG

Zylinderrollenlager FAG N317 -E-XL-M1-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
85 mm
Außendurchmesser
180 mm
Breite
41 mm
Rollenreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Nut/Schmierbohrung
Bauform
Loslager, Außenring beidseitig abnehmbar
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
5,33 kg
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Zylinderrollenlager FAG N317 -E-XL-M1-C3
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Zylinderrollenlager FAG N317 -E-XL-M1-C3

Das Zylinderrollenlager N317 -E-XL-M1-C3 von FAG nimmt mit den Maßen 85x180x41 mm hohe Radialkräfte als zerlegbares Loslager auf.

Das Zylinderrollenlager N317 -E-XL-M1-C3 von FAG ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die Bauform N besitzt zwei feste Borde am Innenring, während der Außenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Außenring beidseitig abziehen, was die getrennte Montage von Innen- und Außenring erleichtert. Ausgestattet mit einem robusten Messingkäfig führt das Lager die Zylinderrollen präzise und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius.

Welche Aufgaben übernimmt die Bauform N als Loslager?

Diese Ausführung dient vorrangig als Loslager, um thermisch bedingte Längenänderungen von Wellen zwangfrei im Lager selbst auszugleichen. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahn nimmt die Konstruktion sehr hohe Radiallasten auf. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Getriebelagerungen. Da der Außenring keine Schmierbohrung oder Ringnut aufweist, erfolgt die Schmiermittelzuführung seitlich über das Gehäuse.

Welche Vorteile bieten Messingkäfig und C3-Lagerluft?

Die Ausführung mit der Lagerluftklasse C3 weist ein vergrößertes Radialspiel gegenüber der Normalluft auf. Das verhindert ein Verspannen der Wälzkörper, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse entstehen oder feste Passungen gewählt werden. Der massive Messingkäfig bietet hohe Festigkeit und bewährt sich besonders bei starken Schwingungen, Stoßbelastungen oder schnellen Drehzahlwechseln. Dank der Fertigung in Toleranzklasse P0 (ABEC 1) fügt sich das offene Lager passgenau in standardisierte Gehäusekonstruktionen ein.

Was kennzeichnet die Bauform N beim Zylinderrollenlager N317 -E-XL-M1-C3?

Die Bauform N zeichnet sich durch zwei feste Borde am Innenring aus, während der Außenring bordlos gefertigt ist. Dadurch nimmt das Lager ausschließlich Radialkräfte auf und dient als reines Loslager. Der Außenring lässt sich beidseitig abnehmen, was den getrennten Einbau der beiden Lagerringe in Welle und Gehäuse ermöglicht.

Welche Abmessungen weist das Zylinderrollenlager N317 -E-XL-M1-C3 auf?

Das einreihige Lager besitzt einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Baubreite von 41 mm. Der Außenring verfügt über keine Schmiernut oder Bohrung. Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 für präzisen Sitz auf standardisierten Wellen.

Was bedeutet die Nachsetzzeichen-Kombination M1 und C3?

Das Kürzel M1 kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der die Rollen führt und mechanischen Beanspruchungen standhält. C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Welle aus und sorgt dafür, dass das Lager auch bei engen Einbaupassungen leichtgängig abrollt.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das FAG-Lager betreiben?

Für das Zylinderrollenlager N317 -E-XL-M1-C3 ist ein Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Da das Modell werksseitig ohne integrierte Dichtungen auskommt, bestimmt vor allem der bauseits gewählte Schmierstoff die tatsächliche Einsatzgrenze innerhalb dieser zulässigen Temperaturspanne.

Wie wird das offene Lager geschmiert und abgedichtet?

Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Sie stimmen Schmierfett oder Schmieröl auf die Umgebungsbedingungen ab und bringen den Schmierstoff über die Gehäusekonstruktion ein. Externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen schützen die Laufbahnen vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.

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