FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,60 € | 144,39 € |
| 20 | 15,20 € | 136,79 € |
Das Zylinderrollenlager NU213 -E-M1 von FAG mit den Maßen 65x120x23 mm dient als hochbelastbares Loslager für reine Radialkräfte.
Das Zylinderrollenlager NU213 -E-M1 ist ein einreihiges Wälzlager von FAG Wälzlager für schwere radiale Lasten im Maschinenbau. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm sowie einer Breite von 23 mm führt das Bauteil zylindrische Rollen über den massiven Außenring. Als offenes Lager lässt es sich flexibel in bestehende Schmierkreisläufe einbinden. Die Fertigung in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 bietet präzise Anschlussmaße für industrielle Wellenführungen.
Dieses Zylinderrollenlager eignet sich vorrangig für Konstruktionen mit hohen Radialkräften, bei denen thermische Längenänderungen der Welle auftreten. Durch die Bauform NU besitzt der Innenring keine Borde und lässt sich beidseitig herausnehmen. Die Lagerung fungiert damit als reines Loslager, das axiale Verschiebungen spannungsfrei im Lagerinneren ausgleicht. Typische Einsatzfelder liegen im Maschinen- und Anlagenbau bei getrennten Fest- und Loslagerungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen M1 verfügt über einen massiven Messingkäfig. Der Werkstoff nimmt starke Schwingungen sowie hohe Beschleunigungskräfte auf. Konstruktiv ist das Lager mit normaler Radiallagerluft ausgeführt. Da der Außenring weder über eine Ringnut noch über Schmierbohrungen verfügt, erfolgt die Zufuhr von Schmierstoff direkt über die offene Stirnseite der Lagerstelle.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 23 mm verfügt das Bauteil über genormte Hauptabmessungen. Zusammen mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 passt die Ausführung präzise auf entsprechende Wellensitze und in standardisierte Gehäusebohrungen im industriellen Maschinenbau.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde zur Führung der Rollen, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausziehen, was die Montage erleichtert. Diese Anordnung nimmt ausschließlich Radialkräfte auf und ermöglicht den axialen Ausgleich von thermischen Wellendehnungen direkt im Lager.
Der Kennbuchstabe M1 steht für einen massiven Messingkäfig, der die Rollen führt und auf Abstand hält. Ein Messingkäfig bietet hohe mechanische Festigkeit bei dynamischen Beanspruchungen und eignet sich für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen. Die offene Bauweise erlaubt dabei eine kontinuierliche Umspülung mit dem gewählten Schmiermittel.
Die Ausführung weist die normale Radiallagerluft (CN) auf. Dieser Standardwert definiert das radiale Spiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Er ist für reguläre Betriebstemperaturen und übliche Passungsauslegungen gedacht, bei denen keine übermäßige Erwärmung oder Pressung der Lagerringe zu erwarten ist.
Zwischen -30 und +150 Grad Celsius liegt der zulässige Betriebstemperaturbereich. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Elastomerdichtungen handelt, setzt vor allem die thermische Beständigkeit des externen Schmierstoffs die Grenze für die Einsatztemperatur. Das Lagermaterial selbst bleibt in diesem gesamten Temperaturfenster formstabil.
Da der Außenring keine Nut und keine Schmierbohrung besitzt, gelangt der Schmierstoff seitlich über die Stirnseiten an die Wälzkörper. Je nach Konstruktion der Maschine kann das Lager über ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder mit einer geeigneten Fettfüllung betrieben werden. Externe Gehäusedichtungen schützen das Lager vor Verschmutzung.
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