NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 8,74 € | 166,31 € |
| 5 | 17,50 € | 157,55 € |
Das NSK Zylinderrollenlager NJ2314 ET7 bietet mit den Maßen 70x150x51 mm hohe radiale Tragfähigkeit und axialen Verschiebeweg für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Zylinderrollenlager NJ2314 ET7 von NSK ist ein einreihiges Radial-Rollenlager, das für die Aufnahme schwerer Radialkräfte konstruiert wurde. Durch den Linienkontakt zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen bietet die Bauform eine hohe Steifigkeit. Die Ausführung NJ fungiert als Stützlager: Sie nimmt hohe Radiallasten auf und führt die Welle zusätzlich in einer axialen Richtung. Das Lager weist 70 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser sowie 51 mm Breite auf und eignet sich für Lagerungsstellen mit einseitiger Axialführung im Maschinenbau.
Das Zylinderrollenlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere Radiallasten auftreten und axiale Längenänderungen der Welle ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungen mit hohen Radialkräften und einseitiger Axialbelastung. Als Stützlager überträgt die Ausführung Axialkräfte aus einer Richtung, während sie Längsausdehnungen in Gegenrichtung zulässt. Weil sich der Innenring einseitig herausnehmen lässt, gestaltet sich der Einbau in getrennten Baugruppen besonders montagefreundlich für Instandhalter und Erstausrüster.
Der Käfig dieses NSK Lagers besteht aus linearem Polyphenylensulfid (L-PPS), einem temperaturbeständigen und chemisch widerstandsfähigen Kunststoff. Das Material L-PPS zeichnet sich durch geringes Gewicht, Formstabilität und Beständigkeit gegen Schmierstoffe aus. Dies reduziert die Fliehkräfte bei höheren Drehzahlen und unterstützt die Rollenführung. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die einseitige Axialabstützung zur Lastrichtung der Welle passt.
Das Wälzlager weist eine Bohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 51 mm auf. Als einreihiges Lager bietet es eine hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakter Bauform. Die Maße bestimmen die erforderlichen Einbauräume im Gehäuse und auf der Welle.
Die Kennzeichnung NJ definiert ein Stützlager mit zwei festen Borden am Außenring und einem festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt das Lager Radialkräfte sowie einseitige Axialkräfte auf. Zudem lässt sich der Innenring zur Montage einseitig herausnehmen, was den getrennten Einbau von Welle und Gehäuse erleichtert.
Die Zusatzbezeichnung ET7 kennzeichnet einen Käfig aus linearem Polyphenylensulfid (L-PPS). Dieser Kunststoff zeichnet sich durch Steifigkeit, geringes Eigengewicht sowie chemische Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen aus. Er führt die Zylinderrollen präzise und unterstützt einen reibungsarmen Betrieb.
Durch den einseitig fehlenden Innenringbord ermöglicht die Bauform NJ einen axialen Verschiebeweg in eine Richtung. Wärmedehnungen der Welle lassen sich dadurch innerhalb der Lagerung ausgleichen. In die Gegenrichtung wirkt der vorhandene Bord als Anschlag zur axialen Führung der Welle.
Das Lager ist als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt. Die Schmierung mit Öl oder Fett erfolgt über das umgebende Maschinengehäuse. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern, ist die Lagerstelle konstruktiv mit externen Dichtungen wie Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen zu versehen.
Vorab ist die Richtung der auftretenden Axialkräfte zu prüfen, da die Bauform NJ nur einseitigen Axialschub aufnehmen kann. Zudem müssen Wellen- und Gehäusesitze exakt fluchten, da Zylinderrollen empfindlich auf Fluchtungsfehler reagieren. Für eine beidseitige Axialführung ist eine entsprechende Festlageranordnung vorzusehen.
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