INA
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Das vollrollige Zylinderrollenlager SL182980 -C3 von INA (400x540x82 mm) nimmt sehr hohe Radialkräfte auf und ermöglicht axiale Ausgleichsbewegungen.
Das Zylinderrollenlager SL182980 -C3 von INA ist ein offenes, einreihiges Großlager für schwere Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 400 mm, einem Außendurchmesser von 540 mm und einer Breite von 82 mm nimmt dieser Wälzlagertyp erhebliche Radialkräfte auf. Da die Ausführung vollrollig konstruiert ist, verzichtet sie auf einen trennenden Käfig. Dadurch füllt eine maximale Anzahl an Zylinderrollen den Raum zwischen den Ringen aus, was die radiale Belastbarkeit gegenüber Ausführungen mit Käfig erhöht.
Das Zylinderrollenlager SL182980 -C3 dient vor allem schweren Industrieanwendungen, bei denen hohe Radiallasten dominieren und moderate Drehzahlen vorliegen. Als Stützlager ermöglicht die Konstruktion einen definierten axialen Verschiebeweg zwischen Welle und Gehäuse. Dadurch gleicht das Bauteil thermische Längenänderungen aus. Gleichzeitig nimmt die Lagerstelle axiale Führungskräfte in einer Richtung auf.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte radiale Lagerluft hin. Dieser Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen trägt dazu bei, dass sich das Lager bei Erwärmung im Betrieb oder durch Presspassungen nicht verspannt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Der Außenring besitzt keine Schmierbohrung. Das offene Design verlangt externe Dichtungen gegen Schmutzpartikel.
Vollrollige Lager besitzen keinen Käfig, wodurch der vorhandene Bauraum komplett mit Rollen gefüllt ist. Diese Konstruktionsweise erlaubt die Aufnahme besonders hoher radialer Kräfte. Durch den direkten Kontakt der Rollen untereinander eignet sich das Lager vor allem für niedrige bis mittlere Drehzahlen bei extremen Lastanforderungen.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine gegenüber der Normalluft vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum kompensiert betriebsbedingte Erwärmungen sowie Durchmesserveränderungen durch feste Passungen auf Welle und Gehäuse. Ein Klemmen der Wälzkörper im Betrieb wird damit vermieden, was die Betriebssicherheit der Lagerstelle unterstützt.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 400 mm, einen Außendurchmesser von 540 mm sowie eine Breite von 82 mm. Diese Hauptabmessungen definieren den benötigten Einbauraum auf der Welle und im Gehäuse. Wegen der Fertigung in Normaltoleranz P0 lässt sich das Lager nach üblichen Passungsvorgaben montieren.
Als Stützlager überträgt diese Ausführung vorrangig hohe Radialkräfte, nimmt aber auch einseitige Axialkräfte auf. Zudem lässt die innere Geometrie einen begrenzten axialen Verschiebeweg zu. Auf diese Weise gleicht das Lager Längenausdehnungen der Welle aus, die durch schwankende Betriebstemperaturen entstehen können.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität der Ringe und Wälzkörper deckt dieses Fenster ab. Für den Betrieb ist ein Schmiermittel zu wählen, dessen Viskosität und Zusammensetzung für diese Temperaturgrenzen und die vorherrschende Belastung ausgelegt sind.
Da das Lager ohne integrierte Dichtungen und ohne Schmierbohrungen im Außenring gefertigt ist, übernimmt die Gehäusekonstruktion beide Aufgaben. Externe Gehäusedichtungen schützen das Lagerinnere vor Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierstoffzufuhr erfolgt seitlich über das Gehäuse an die Laufbahnen.
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