FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Zylinderrollenlager NJ2218 -E-XL-M1A-C3 von FAG bietet mit 90x160x40 mm hohe radiale Tragfähigkeit und axiale Führungsfunktion als Stützlager.
Das Zylinderrollenlager NJ2218 -E-XL-M1A-C3 von FAG ist ein einreihiges Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 40 mm nimmt diese Ausführung sehr hohe Radialkräfte auf. Die Rollen weisen durch den Linienkontakt eine hohe Steifigkeit auf. Der Innenring ist einseitig herausnehmbar, was die getrennte Montage von Innen- und Außenring im Maschinenbau erleichtert.
Dieses Zylinderrollenlager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit dominierenden Radiallasten, bei denen eine einseitige axiale Führung erforderlich ist. Durch die Bauform NJ fungiert das Lager als Stützlager. Es überträgt Axialkräfte aus einer Richtung, während es Längenänderungen der Welle in die Gegenrichtung zulässt. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Antrieben und Wellenlagerungen, in denen mechanische Stabilität und präzise axiale Fixierung gefordert sind.
Die Ausführung M1A besitzt einen massiven Messingkäfig mit Außenbordführung. Diese Bauart eignet sich für höhere Drehzahlen sowie starke Stoß- und Schwingbelastungen, da der Käfig am Außenring zentriert läuft. Die vergrößerte radiale Lagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Erwärmungen oder Passungspressungen aus. Sie trägt dazu bei, ein Verspannen des Lagers bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring zu vermeiden. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr stirnseitig über die Gehäusekonstruktion.
Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 40 mm entspricht die Ausführung den standardisierten Hauptabmessungen. Prüfen Sie vor dem Einbau die Anschlussmaße der Welle und des Lagergehäuses, um einen passgenauen Sitz zu erzielen.
Bei der Bauform NJ verfügt der Außenring über zwei feste Borde und der Innenring über einen festen Bord. Dadurch kann das Lager Axialkräfte in einer Richtung aufnehmen und dient als Stützlager. In die entgegengesetzte Richtung lässt die Konstruktion einen axialen Verschiebeweg zu, wodurch thermische Wellendehnungen zwangfrei ausgeglichen werden.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum ist sinnvoll, wenn im laufenden Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen rotierender Welle und Gehäuse auftreten. Ebenso kompensiert die C3-Luft das radiale Zusammendrücken des Innenrings, das durch feste Presspassungen auf der Welle entsteht.
Der Buchstabe M kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, während der Zusatz 1A für die Außenbordführung steht. Der Käfig stützt sich dabei direkt an den Führungsborden des Außenrings ab. Diese Konstruktion zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit aus und bewährt sich besonders bei höheren Drehzahlen, Vibrationen oder starken Beschleunigungen.
Da der Innenring von der restlichen Lagereinheit getrennt werden kann, lassen sich Innen- und Außenring unabhängig voneinander montieren. Sie können den Innenring separat auf die Welle aufziehen und den Außenring mit Rollensatz in das Gehäuse einsetzen. Beim Zusammenführen der Baugruppen müssen die Teile fluchtend und ohne Verkanten zusammengeführt werden.
Da der Außenring keine Nut und keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl seitlich über den Gehäuseraum. Bei der Gestaltung der Lagerstelle sollten Sie entsprechende Schmierkanäle oder Schmiernippel im Gehäusedeckel vorsehen. Das gewählte Schmiermittel muss auf die Betriebstemperatur und die anliegende Drehzahl abgestimmt sein.
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