INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 198,85 € | 3.778,09 € |
| 3 | 397,70 € | 3.579,24 € |
Das Zylinderrollenlager SL181884 -E-BR-C3 von INA bietet mit den Maßen 420 x 520 x 46 mm und Lagerluft C3 hohe radiale Tragfähigkeit für schwere Wellenlagerungen.
Das Zylinderrollenlager SL181884 -E-BR-C3 von INA ist ein radial hoch belastbares Großwälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einem Innendurchmesser von 420 mm, einem Außendurchmesser von 520 mm und einer Breite von 46 mm nimmt diese Konstruktion erhebliche Radialkräfte auf engem Bauraum auf. Zylinderrollen bieten durch den Linienkontakt zwischen Rollenkörpern und Laufbahnen eine ausgeprägte Steifigkeit. Die Ausführung eignet sich vor allem für Großwellen, bei denen eine exakte radiale Führung erforderlich ist.
Einsatzbereiche für dieses Zylinderrollenlager finden sich in industriellen Großanwendungen mit dominierenden Radialkräften. Überall dort, wo schwere Maschinenteile auf Wellen mit 420 mm Durchmesser gelagert werden, nimmt das Lager radiale Belastungen auf. Durch den Linienkontakt verteilt sich der Druck gleichmäßig über die Rollenbahn, was Verformungen unter Dauerlast mindert. Konstrukteure nutzen die kompakte radiale Bauhöhe, um Maschinengehäuse trotz der geforderten Belastbarkeit schlank zu dimensionieren.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen ist vorgesehen, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Erwärmt sich die Welle stärker als das Gehäuse, dehnt sich der Innenring aus. Die C3-Luft trägt dazu bei, ein Verspannen oder Schwergängigwerden des Lagers zu vermeiden. Auch bei festen Passungen gleicht dieses Radialspiel die Aufweitung des Innenrings aus.
Mit einer Bohrung von 420 mm, einem Außendurchmesser von 520 mm und einer Baubreite von 46 mm lässt sich dieses Wälzlager platzsparend auf großen Wellendurchmessern montieren. Der schlanke Querschnitt ermöglicht kompakte Gehäusekonstruktionen bei gleichzeitig hoher radialer Steifigkeit.
Eine vergrößerte Lagerluft der Gruppe C3 empfiehlt sich bei thermischer Belastung oder festen Passungen. Dehnt sich die Welle im Betrieb durch Wärmeentwicklung stärker aus als das Gehäuse, verringert sich das interne Betriebsspiel. Die C3-Ausführung unterstützt ein ungehindertes Abrollen der Wälzkörper auch bei dieser thermischen Differenz.
Diese Bauform ist primär für die Aufnahme hoher Radialkräfte ausgelegt. Durch den Linienkontakt zwischen den zylindrischen Rollen und den Laufbahnen bietet das Lager eine hohe radiale Steifigkeit und Tragfähigkeit. Für die Übertragung axialer Lasten ist diese Konstruktion hingegen nicht ausgelegt.
Zylinderrollenlager übertragen Kräfte über eine lineare Berührungslinie, während Kugellager eine Punktberührung aufweisen. Dadurch nehmen Rollenlager hohe radiale Kräfte bei hoher Steifigkeit auf. Kugellager erlauben demgegenüber in der Regel höhere Grenzdrehzahlen und können kombinierte Radial- sowie Axialkräfte flexibler aufnehmen.
Lager dieser Dimension werden abhängig von Drehzahl und Betriebsbedingungen mit Schmierfetten oder über einen Ölkreislauf geschmiert. Bei Zylinderrollenlagern ist eine kontinuierliche Versorgung der Funktionsflächen erforderlich, um Reibung und Erwärmung im Betrieb gering zu halten.
Aufgrund des großen Wellendurchmessers und des Bauteilgewichts erfordert die Montage meist ein thermisches Anwärmen des Innenrings oder geeignete Montagevorrichtungen. Schläge auf Laufbahnen oder Wälzkörper sind zu vermeiden, um Beschädigungen der Funktionsflächen vorzubeugen.
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