NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 43,68 € | 829,98 € |
| 3 | 87,37 € | 786,29 € |
Durch die Linienberührung zwischen Rollen und Laufbahnen widersteht die Bauform starken Querkräften. Die Ausführung NU zeichnet sich durch zwei feste Borde am Außenring aus, während der Innenring bordlos bleibt. Beide Ringe lassen sich separat montieren, was die Handhabung bei Montage und Demontage vereinfacht.
Die Ausführung dient primär als Loslager in Konstruktionen, bei denen betriebsbedingte Längenänderungen der Welle auszugleichen sind. Der Innenring verschiebt sich dabei axial gegenüber dem Rollensatz und Außenring, wodurch thermische Ausdehnungen zwanglos im Lagerinneren aufgenommen werden. Das Lager führt die Welle rein in radialer Richtung und verhindert axiale Verspannungen an benachbarten Lagerstellen.
Bei starker Erwärmung im Betrieb dehnen sich Welle und Innenring aus. Das vergrößerte Lagerspiel trägt dazu bei, dass das Wälzlager auch bei festen Passungen und thermischer Erwärmung frei abrollt. Mit der Standardtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 entspricht das Modell den gängigen Passungsanforderungen im Maschinenbau.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm sowie eine Breite von 86 mm auf. Diese Maße definieren den benötigten Bauraum. Vor der Montage sind der zylindrische Wellensitz sowie die Gehäusebohrung präzise auf diese Nennmaße abzustimmen.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen. Das Lager kann ausschließlich Radialkräfte aufnehmen und gleicht axiale Wellendehnungen durch Verschiebung der Laufbahnen zueinander spannungsfrei aus.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine erhöhte radiale Lagerluft über dem C3-Niveau. Sie kommt zum Einsatz, wenn im Betrieb starke Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen das Lagerspiel verringern. Die zusätzliche Luft verhindert eine gefährliche Radialverspannung der Rollen im laufenden Betrieb.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 (auch als PN bezeichnet) gefertigt, was der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau zuverlässig ab. Sie erlaubt den passgenauen Einbau auf normgerecht bearbeiteten Wellen und in entsprechenden Gehäusen.
Nein, ein Zylinderrollenlager der Ausführung NU kann keine Axialkräfte übertragen. Da der Innenring keine Borde besitzt, würden Axiallasten zum Herausschieben des Innenrings führen. Für die axiale Führung der Welle ist zwingend ein separates Festlager, etwa ein Rillenkugellager oder Schrägkugellager, an anderer Stelle vorzusehen.
NKE AUSTRIA GmbH
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