NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 38,23 € | 726,45 € |
| 3 | 76,46 € | 688,22 € |
Die Konstruktion besitzt eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm sowie eine Breite von 43 mm. Mit dem Messingkäfig führt das Lager die Zylinderrollen stabil bei thermischen Belastungen. Als offene Ausführung ohne Dichtscheiben eignet sich diese Variante für den Betrieb in geschmierten Gehäusen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Radialrollenlager dient vorrangig als Loslager zur Aufnahme hoher radialer Kräfte. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ausgeführt ist, gleicht die NU-Bauform axiale Wellenausdehnungen zwanglos im Lagerinneren aus. Die isolierende Beschichtung am Außenring schützt vor elektrischem Stromdurchgang bis zu einer Durchschlagsspannung von 1000 Volt. Typische Einsatzfelder finden sich in Anwendungen mit elektrischen Antrieben, Generatoren und Industriegetrieben, bei denen Potenzialunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten können.
Bei Drehstromantrieben verursachen vagabundierende Kreisströme oft Funkenerosion auf den Laufbahnen. Die Außenringisolierung dient dazu, diesen Stromfluss zu hemmen und die Kontaktflächen vor Kraterbildung zu bewahren. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 kompensiert zusätzlich betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen von Welle und Gehäuse. Der Außenring besitzt weder Nut noch Schmierbohrung, während die Fertigung der Toleranzklasse P0/PN entspricht.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Gesamtbreite von 43 mm. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe NU318 und ermöglichen die mechanische Austauschbarkeit in passenden Lagergehäusen.
Die Sonderausführung SQ77 besitzt eine isolierende Beschichtung auf den Außenflächen des Außenrings. Diese Schicht widersteht Spannungen bis 1000 Volt. Sie verhindert, dass elektrische Ströme über die Rollen fließen, was Riffelbildung, Materialausbrüche und Lagerschäden in elektrischen Antrieben vermeidet.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch lässt sich die Welle axial gegenüber dem Gehäuse verschieben, wodurch thermische Längenausdehnungen ohne schädliche Verspannungen im Wälzlager ausgeglichen werden.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Sie schafft den erforderlichen Betriebsspielraum, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen das radiale Lagerspiel nach dem Aufpressen verringern.
Er eignet sich vor allem für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen, Vibrationen sowie für den Einsatz innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad Celsius.
Als offenes Wälzlager verfügt diese Ausführung über keine integrierten Dichtungen. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit sowie die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl müssen über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen, da der Außenring keine Schmierbohrungen aufweist.
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