NSK
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| 5 | 25,11 € | 226,09 € |
Das Zylinderrollenlager NJ314 EM von NSK bietet als einreihiges Stützlager mit Messingkäfig hohe radiale Belastbarkeit bei 70 mm Bohrungsdurchmesser.
Das Zylinderrollenlager NJ314 EM ist für Industrieanwendungen konzipiert, bei denen hohe Radialkräfte auf die Welle wirken. Durch die linienförmige Berührung zwischen den zylindrischen Rollen und den Laufbahnen nimmt die Konstruktion große Radiallasten auf. NSK fertigt dieses Modell in offener Ausführung mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) für geführte Wellen im allgemeinen Maschinenbau.
Als Stützlager der Bauform NJ verfügt diese Konstruktion über zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Diese Geometrie ermöglicht die Aufnahme axialer Kräfte aus einer Richtung, während das Lager in die Gegenrichtung axiale Längenänderungen der Welle ausgleicht. Typische Einsatzfelder sind Lagerungen mit vorherrschender Radiallast und einseitiger axialer Fixierung. Da der Innenring einseitig herausnehmbar ist, lässt sich die Montage getrennt an Welle und Gehäuse durchführen.
Der massive Messingkäfig führt den Rollensatz formstabil, auch bei Vibrationen oder wechselnden Belastungen. Messing zeichnet sich durch günstige Gleiteigenschaften und mechanische Festigkeit aus. Das offene Lager erlaubt eine Schmierstoffversorgung über das umgebende Gehäuse. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad deckt das Lager thermisch beanspruchte Betriebsumgebungen im industriellen Einsatz ab.
Die Kennzeichnung NJ definiert ein Stützlager mit zwei festen Borden am Außenring und einem festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt das Bauteil Radialkräfte auf und führt die Welle zusätzlich in einer axialen Richtung. In die entgegengesetzte Axialrichtung erlaubt die Konstruktion eine Verschiebung, was temperaturbedingte Längenänderungen der Welle ausgleicht.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 35 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Austausch in bestehenden Baugruppen. Der Außenring ist ohne Schmiernut ausgeführt, weshalb die Zuführung des Schmierstoffs über die Gehäusekonstruktion erfolgen muss.
Ein Messingkäfig bietet hohe mechanische Festigkeit und widersteht Stoßbelastungen. Das Material verhält sich reibungsarm gegenüber den Wälzkörpern und unterstützt einen ruhigen Lauf bei dynamischer Beanspruchung. Bei Anwendungen mit raschen Beschleunigungen oder Schwingungen sorgt dieser Werkstoff für eine stabile Führung der Zylinderrollen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Gummidichtungen handelt, setzt der gewählte Schmierstoff die praktischen Einsatzgrenzen. Bei der Auswahl von Schmierfett oder Getriebeöl sollten Anwender darauf achten, dass die Viskosität für die jeweilige Betriebstemperatur ausgelegt ist.
Die Einstufung bedeutet, dass das Radialspiel der genormten Standardgruppe entspricht. Diese Auslegung ist für gängige Wellen- und Gehäusepassungen vorgesehen, bei denen normale Betriebstemperaturen herrschen. Es entsteht im regulären Betrieb weder übermäßiges Lagerspiel noch eine unerwünschte Vorspannung, was zu einem ruhigen Laufverhalten beiträgt.
Dieses Lager ist als offenes Bauteil ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ausgeführt. Der Schutz vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeit muss daher über externe Dichtungen in der Gehäusekonstruktion erfolgen, beispielsweise durch Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme. Diese Bauweise erlaubt eine flexible Einbindung in bestehende Schmierkreisläufe.
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