NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 110,07 € | 2.091,40 € |
| 3 | 220,14 € | 1.981,33 € |
Durch die zylindrischen Wälzkörper überträgt die Lagereinheit radiale Kräfte über den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) mit Standard-Genauigkeit und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf in anspruchsvollen Wellenanordnungen.
Als Stützlager der Bauform NJ nimmt dieses einreihige Wälzlager vorwiegend schwere Radialkräfte auf und dient zugleich der axialen Fixierung der Welle in einer Richtung. In Gegenrichtung ermöglicht die Bauweise einen axialen Verschiebeweg zum Ausgleich von Längenänderungen. Da der Innenring einseitig herausnehmbar ist, lassen sich die Komponenten getrennt voneinander auf der Welle sowie im Gehäuse montieren.
Der Werkstoff Messing im Käfig verleiht der Wälzkörperführung hohe mechanische Stabilität bei Vibrationen, Drehmomentspitzen und wechselnden Belastungen. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft ist das Wälzlager für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Da es sich um ein offenes Lager handelt und der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Versorgung mit Schmiermittel über die jeweilige Gehäuseumgebung.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 340 mm sowie eine Breite von 114 mm. Bei diesen Maßen handelt es sich um genormte Hauptabmessungen für schwere Wellenlagerungen.
Die Ausführung NJ ist als Stützlager konstruiert. Mit zwei festen Borden am Außenring und einem Bord am Innenring überträgt das Lager Axialkräfte in einer Richtung und lässt in Gegenrichtung einen axialen Verschiebeweg zu.
Diese offene Lagerausführung wird ohne integrierte Dichtungen sowie ohne Fettfüllung geliefert. Die Schmierung erfolgt anwendungsbezogen mit Schmieröl oder Schmierfett über die Gehäusekonstruktion der jeweiligen Anlage.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Lagerringe und Messingkäfig sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt, wobei die tatsächliche Einsatzgrenze vom gewählten Schmierstoff bestimmt wird.
Die normale Radiallagerluft definiert das radiale Spiel der Rollen zwischen den Laufbahnen im Ausgangszustand. Sie gleicht betriebliche Wärmeausdehnungen und Passungsübermaße beim Einbau aus, um ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden.
Der Innenring ist einseitig herausnehmbar gestaltet. Dies erlaubt es, Innenring und Außenringsatz separat voneinander auf der Welle sowie im Gehäuse zu verbauen, was die Handhabung bei Großlagern vereinfacht.
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