KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,88 € | 149,65 € |
| 20 | 15,75 € | 141,78 € |
Das Zylinderrollenlager NU2218 von JTEKT-KOYO nimmt mit den Hauptabmessungen 90x160x40 mm hohe radiale Belastungen als trennbares Loslager auf.
Das Zylinderrollenlager NU2218 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für industrielle Konstruktionen mit hohen radialen Schnittkräften. Durch den Linienkontakt zwischen den zylindrischen Rollen und den gehärteten Laufbahnen verteilt sich der Kraftfluss gleichmäßig über die tragende Kontaktzone. JTEKT-KOYO fertigt diese Ausführung mit einem geführten Stahlblechkäfig, der den Rollensatz auf Abstand hält und einen gleichmäßigen Lauf unterstützt.
Dieses einreihige Rollenlager dient vor allem als Radiallagerung an Lagerstellen mit axialem Verschiebebedarf. Da der Außenring zwei feste Borde besitzt, während der bordlose Innenring keine Axialkräfte führt, gleicht das Bauteil thermische Längenänderungen der Welle direkt im Lagerinneren aus. Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Bei der NU-Konstruktion lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen. Dies ermöglicht es, Innen- und Außenring getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse aufzupressen. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die Gehäuseumgebung. Die offene Bauform verlangt eine externe Abdichtung der Lagerstelle gegen Schmutzeintrag. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Lager gängigen Industrieanforderungen.
Ein einreihiges Radial-Wälzlager der Baureihe NU22 mit zylindrischen Rollen, das speziell hohe radiale Belastungen aufnimmt. Die Bauform NU besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring. Dadurch wirkt das Bauteil als reines Loslager und erlaubt axiale Verschiebungen der Welle relativ zum Gehäuse.
Die Hauptabmessungen betragen 90 mm Innendurchmesser (Bohrung), 160 mm Außendurchmesser und eine Breite von 40 mm. Diese Dimensionen definieren die Einbaugeometrie an Welle und Gehäuseaufnahme. Mit der Normtoleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 passt das Wälzlager in standardisierte industrielle Lagersitze.
Der Innenring weist keine Halteborde auf, wodurch er sich vollständig aus dem Rollensatz herausziehen lässt. Diese Trennbarkeit vereinfacht den mechanischen oder thermischen Einbau erheblich, da Innen- und Außenring unabhängig voneinander gefügt werden. Gleichzeitig ermöglicht diese Konstruktion den freien Längenausgleich im Betrieb.
Als offenes Wälzlager ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben wird dieses Lager über das umgebende Gehäuse geschmiert. Je nach Betriebsdrehzahl und Konstruktion kommt Schmierfett oder Schmieröl zum Einsatz. Eine externe Gehäusedichtung schützt die offenen Laufbahnen vor Schmutzeintrag und verhindert Schmierstoffverlust.
Das Lager ist für eine Betriebstemperatur von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Temperaturbereich wird durch die Materialeigenschaften der Stahlringe, der Rollen sowie des Stahlblechkäfigs gestützt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Anwender darauf achten, dass dieser für den jeweiligen Temperaturbereich geeignet ist.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet den werksseitigen Standard-Verschiebeweg zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum sorgt dafür, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen in das Gehäuse die notwendige Betriebsspielreserve für einen klemmfreien Rundlauf erhalten bleibt.